Onlinebroker (Börsenlexikon)

Voraussetzung für den Börsenhandel


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Möchte man eine Geldanlage tätigen, die über das Tages- oder Festgeld hinaus geht, wird man nicht um den Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren vorbeikommen. Für den Handel mit Aktien über die Börse wird ein Depot benötigt, in der Regel wird man hier mit einem Onlinebroker am günstigsten fahren. Auf dem Markt gibt es natürlich zahlreiche Onlinebroker, welche ihre Dienstleistung anbieten. Für welchen man sich entscheiden sollte, ist auch abhängig von den Zielen, die man sich gesetzt hat. Man wird also nicht umhin kommen, die verschiedenen Anbieter zu vergleichen.

Onlinebroker für das aktive Trading

Sollte man sehr häufig selbst traden wollen oder möchte man beispielsweise mit Optionen und Aktien in hoher Frequenz handeln, ist ein Onlinebroker von Vorteil, der auf Entgelte bei Transaktionen an der Börse hohe Rabatte gewährt, wenn sehr viele Trades gemacht werden. Eine Flatfee bei den Gebühren ist hier auch ein wichtiges Kriterium. Die Kosten, die eventuell jährlich für das Depot anfallen (»Depotführungsgebühren«), sind für aktive Trader dann meist Nebensache.

Onlinebroker für die Geldanlage

Wer kein Interesse an einem aktiven Aktienhandel hat, sondern eher langfristige Kapitalanlagen und einen ruhigen, aber stetigen Vermögensaufbau bevorzugt, sollte darauf achten, dass es beim Onlinebroker keine hohen Fixkosten gibt. Bei der Anlage in Investmentfonds gibt es bei einem guten Onlinebroker teilweise mehr als 50% Rabatt auf den gebräuchlichen Ausgabenaufschlag des Fonds. Bei sehr wenigen Transaktionen kann man auch durchaus in Betracht ziehen, das Depot bei einer herkömmlichen Bank zu führen und dann die dort kostenlos angebotene Vermögensberatung zu nutzen.

Onlinebroker vergleichen lohnt sich

Bevor man sich für einen Onlinebroker entscheidet, ist es also wichtig, ob der Onlinebroker auch langfristig die an ihn gestellten Anforderungen auch erfüllen kann. Man sollte darauf achten, dass die Gebühren und das Angebot in einem guten Verhältnis stehen und zu den eigenen Handelsgewohnheiten passt. Ganz wichtig ist auch, dass der Anbieter nach deutschem Recht der Einlagensicherung angeschlossen ist und dass das Depot in Euro geführt wird.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 08.12.2018



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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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