Vinkulierte Namensaktie

Börsenlexikon


Bei einer Namensaktie handelt es sich um eine Aktie, bei der der Inhaber der Aktie der Aktiengesellschaft namentlich bekannt ist. Hierzu wird der Aktionär in das Aktienbuch der jeweiligen Aktiengesellschaft eingetragen. Erst nach der Eintragung in das Aktienbuch kommt der Anleger in den Genuss aller Aktionärsrechte, wozu etwa der Erhalt von Dividendenzahlungen, Stimmrechte oder Bezugsrechte gehören.

Eine Sonderform der Namensaktie ist die vinkulierte Namensaktie. Im Gegensatz zur normalen Namensaktie kann die vinkulierte Namensaktie nur übertragen werden, wenn die Aktiengesellschaft dem Übertrag zustimmt. Diese Form der Namensaktie wird verwendet, um damit bestimmte Personenkreise oder Konkurrenten vom Kauf der Aktie auszuschließen. Wenn der Vorstand einer Übertragung nicht zustimmt, kann der neue Inhaber kein Stimmrecht ausüben.

In Deutschland ist vorgeschrieben, dass Fluggesellschaften ausschließlich Namensaktien herausgeben dürfen. Im Aktienindex DAX gibt es derzeit rund ein Duzend Unternehmen deren Aktienkapital aus solchen Aktien besteht.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 27.12.2017


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