Festpreisverfahren (Börsenlexikon)

Emission zum festgelegten Preis


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Beim Festpreisverfahren handelt es sich um ein klassisches Verfahren im Rahmen einer Wertpapier-Platzierung. Dabei wird der Emissionspreis der Aktie vorab zwischen dem Emittent und der Emissionsbank vereinbart, bevor der Verkaufsprospekt veröffentlicht wird. Die Ermittlung des Emissionspreises erfolgt indem die fundamentalen Daten des Unternehmens in Bezug auf die Börsenbewertung vergleichbarer Unternehmen und die aktuelle Marktlage berücksichtigt werden. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Verkaufsprospekt mit dem Emissionspreis und allen wichtigen Unternehmensdaten veröffentlicht. Die Anleger können im Rahmen der Zeichnungsfrist die eigenen Kaufwünsche mitteilen und die Aktien zeichnen. Eine Alternative zum Festpreisverfahren ist das Bookbuilding.

Stichwort: Emissionspreis

Der Emissionspreis ist der erste Aktienkurs beim Börsengang eines Unternehmens, der durch den Emittent festgelegt wurde. Es handelt sich hierbei um einen außerbörslichen Kaufpreis. Die Ermittlung des Emissionspreises kann sowohl im Festpreisverfahren als auch durch Bookbuilding erfolgen. Der Emittent ist meist eine Aktiengesellschaft oder bei Anleihen eine öffentlich-rechtliche Institution, wie etwa die Bundesrepublik Deutschland.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 04.09.2017


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