Compliance-Richtlinien (Börsenlexikon)

Glossar

mitarbeiter, regelungen, compliance, marktmanipulation, insiderhandel

Hinter dem Begriff der Compliance-Richtlinien verbergen sich Verhaltensregeln, an die sich Mitarbeiter von Unternehmen, die mit Wertpapieren handeln, halten müssen und auch solche, die wegen ihrer Tätigkeit im Besitz von Insiderinformationen sind. Das Wort Compliance stammt aus dem Englischen und umfasst sämtliche Handelsaktivitäten, die den derzeit geltenden Regeln und Vorschriften entsprechen. Infolgedessen können Compliance-Richtlinien auch als diejenigen unternehmensinternen Regelungen bezeichnet werden, die dafür sorgen, dass ein Unternehmen und dessen Mitarbeiter nicht gegen Gesetze, Regeln und Handelsbräuche verstoßen.

Die wichtigsten Regelungen der Compliance-Richtlinien für Wertpapier­dienstleistungs­unternehmen lauten in diesem Zusammenhang wie folgt:

  • Vermeidung von Geldwäsche, Insiderhandel, Interessenskonflikten, Korruption, Marktmanipulation, Terrorismusfinanzierung
  • Wahrung des Datenschutzes
Jedes Wertpapierdienstleistungsunternehmen ist laut § 33 Abs.1 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) zur Einrichtung einer Compliance-Stelle verpflichtet, die gewährleistet, dass die Regeln auch eingehalten werden.


Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Aktualisierung/ Revision der Seite: 30.07.2018

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