Bezugsangebot

Glossar


bezugsangebot, bezugsrecht, bezugsrechthandel, eigenkapital, konditionen

Erhöht eine Aktiengesellschaft das Kapital durch die Ausgabe »junger Aktien«, erhalten Altaktionäre ein Bezugsangebot. In diesem Angebot, das im Bundesanzeiger und bei börsengehandelten Papieren auch im Pflichtblatt der Börse veröffentlicht wird, wird angegeben, zu welchen Konditionen neue Aktien über das Bezugsrecht erworben werden können.

Die Bezugsrechte haben einen eigenen Wert und können innerhalb der Bezugsfrist als eigenständige Wertpapiere an der BörseBörsenlexikon gehandelt werden.

Altaktionäre erhalten durch ihre depotführende Hausbank eine Information über das Bezugsangebot. Sofern der Depotkunde nicht auf dieses Bezugsangebot reagiert, verkauft die depotführende Bank am letzten Handelstag die Bezugsrechte, d.h. der Altaktionär erhält für den sinkenden Depotwert einen Barausgleich.

Die HauptversammlungBörsenlexikon kann im Vorfeld der Ausgabe neuer AktienBörsenlexikon das BezugsrechtBörsenlexikon mit einer 3/4 Mehrheit ausschließen und der Ausschluss des Bezugsrechts muss nachvollziehbar begründet werden. Weitere Voraussetzungen sind, dass das Grundkapital durch die Kapitalerhöhung um höchsten 10% ansteigt und der EmissionspreisBörsenlexikon der »jungen Aktien« den aktuellen Börsenkurs der Altaktion nicht »wesentlich« (in der Regel werden 5% angenommen) unterschreitet.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 05.09.2017


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