Warum ich noch arbeiten muss

Die Mär von der Traumrendite


Sehr häufig werde ich mit dem Satz konfrontiert: »warum musst Du denn noch arbeiten, wenn Du doch mit der CharttechnikBörsenlexikon so viel Geld verdienen kannst?«

Zunächst ein paar Überlegungen:

  • Es gibt Jahre, in denen man an der BörseBörsenlexikon gewinnt und welche, in denen man Geld verliert!
  • Ein schlechtes Jahr darf nicht zum Ruin führen!
  • Es dürfte wenige Anleger geben, die auf Dauer deutlich besser performen als die großen Indices!
  • Ein kleines Portfolio lässt sich leicht vergrößern als ein großes Portfolio!
  • Hängt der Lebensunterhalt einzig von der Börsenentwicklung ab, muss der Kapitalerhalt und die Erwirtschaftung der Lebenshaltungskosten (inkl. Steuern!) im Vordergrund stehen!

Wenn man diese Statements umsetzt, komme ich für mich persönlich zu folgenden Schlüssen:

  • Um eine längere Durststrecke (Rezession / BaisseBörsenlexikon / Pechsträhne) zu überstehen, brauche ich als finanzielle Reserve drei Jahresgehälter als Polster. Denn: je mehr ein finanzieller Engpass droht, desto höher ist die Bereitschaft, hochspekulative Engagements einzugehen. Und plötzlich steht man nicht nur ohne Kapital sondern auch noch ohne Job und mit hohen Schulden da!
  • Neben der Deckung des Lebensunterhaltes (inkl. Steuern!) muss das Kapital für die spätere Rente auch wachsen!
  • Ich kann an die Märchen anderer Internet-Gurus glauben, die angeblich auf Dauer 30% p.a. und mehr pro Jahr machen. Im Hinterkopf muss man jedoch behalten, dass 80% dieser Leute nach einem Jahr aus dem Markt sind, und zwar für immer!
  • Ich aber gehe von normalen Wachstumsraten aus, die auch wirklich auf Dauer machbar sind!

Ein kleines, vereinfachtes Rechenbeispiel für Jemanden, der alleine von der BörseBörsenlexikon leben will:

Die Lebenshaltungskosten müssen erwirtschaftet werden, d.h. man muss jährlich rund EUR 35.000,- brutto erwirtschaften um wenigstens ohne Hunger zu überleben.

Man muss Rücklagen aufbauen. Ich will z.B. rund EUR 105.000,- für schlechte Zeiten als Rückhalt haben, damit ich auch mal drei Jahre ohne nennenswerte Börsengewinne überleben kann.

Unter den oben genannten Vorgaben muss ich heute über folgendes, relativ kurzfristig verfügbares Kapital verfügen, wenn ich durch Börsentransaktionen und Vermögensanlage die genannte RenditeBörsenlexikon auf Dauer durchschnittlich erzielen kann:

  • Rendite 10% p.a.: EUR 455.000,-
  • Rendite 15% p.a.: EUR 340.000,-
  • Rendite 20% p.a.: EUR 280.000,-
  • Rendite 25% p.a.: EUR 245.000,-
  • Rendite 30% p.a.: EUR 222.000,-

Und jetzt kann man nochmals nachdenken, warum ich heute noch nicht von der BörseBörsenlexikon alleine leben kann bzw. will! Wer einen Denkfehler in dieser Rechnung findet, kann sich gerne bei mir melden!

Älteste bekannte Version der Seite: 24.07.1999
Letzte Überarbeitung der Seite: 24.07.2018


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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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