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Analyse US-Dollar
Die Wochenanalyse der Vorwoche
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Analyse US-Dollar (Vorwoche)
30.01.2012 23:59
Fazit der Vorwoche
Der Euro befindet sich noch immer im Sinkflug und wir durchbrachen die Unterstützung aus dem Tiefstkurs vom Januar 2011. Ich kann mir im Augenblick eigentlich nicht wirklich vorstellen, dass die Bullen den Euro noch vor den 1,25 USD abfangen können.
Nachbetrachtung
Über die vergangenen beiden Wochen wurde die Abwärtsbewegung zunächst beendet und wir sehen bei knapp 1,26 USD eine vorübergehende Bodenbildung. Mittlerweile wurde das 23,6%-Retracement überschritten und es ist durchaus möglich, dass der Euro in Richtung 1,34 USD nach oben läuft. Ob der seit Ende April 2011 gültige Abwärtstrend jedoch beendet werden kann, ist im Augenblick noch völlig offen.
Übergeordnete Situation

Aktuell besteht, auf der langen Ebene, nur wenig Hoffnung, dass wir schon bald ein Ende der Abwärtsbewegung sehen werden. Das Verkaufssignal im MACD auf Wochenbasis war ein Warnsignal erster Güte und die 1,25 USD sind, technisch betrachtet, definitiv erreichbar.
Mittelfristiger Point & Figure-Chart

Mit dem neuesten »three-point-reversal« melden sich die Bullen zurück. Die 1,25 USD wurden nun doch noch nicht erreicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass die aktuellen Kurse um die 1,32 USD nur ein »pull-back« darstellen.
Trendverhalten

Die Bollinger-Bänder sind aktuell unauffällig. Der Aroon-Up liegt seit 2 Tagen über dem Aroon-Down. Der RAVI ist unter seine Durchschnittslinie zurückgefallen, was auf eine nachlassende Trendstärke hindeutet.
Kurse auf Tagesbasis

Beim Euro musste ich Ende vergangener Woche mein Kursziel bei 1,26 USD streichen. Mit dem Tiefstkurs bei 1,2626 USD lag ich zwar nur denkbar knapp daneben, mit dem Schlusskurs über 1,30 USD musste ich aber meine Haltung von »bearish« auf »neutral« ändern. Im Augenblick will ich noch kein neues Kursziel festlegen! Es bleibt abzuwarten, ob das 38,2% Retracement, das Mitte Dezember schon einmal als Widerstand gehalten hatte, den jüngsten Aufwärtstrend stoppen kann.
Fazit der Analyse:
Der Euro konnte sich bei 1,26 USD fangen und zwischenzeitlich das 23,6%-Retracement bei rund 1,3150 überschreiten. Dieser Zwischenboden ist im Augenblick noch nicht mehr als nur ein »pull-back« an dem Tiefstkurs von Ende September/Anfang Oktober 2011. Ich würde daher im Augenblick noch davon abraten, von einer Trendwende auf der langfristigen Ebene zu sprechen.
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