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Eine kurze Geschichte zum »Schlachtfeld Börse« - Es gibt ein Land, in dem leben nur Löwen, Wölfe, Hyänen und viele, viele Schafe...Eine kurze Geschichte zum »Schlachtfeld Börse«

Es gibt ein Land, in dem leben nur Löwen, Wölfe, Hyänen und viele, viele Schafe...

Von Löwen, Wölfen, Hyänen und vielen, vielen Schafen (und einem einzigen Aasgeier namens »eagle«)



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Die Wölfe müssen ebenfalls keine anderen Tiere fürchten, denn sie leben mit den Löwen in Frieden. Die Wölfe sind übrigens auch ganz anders, als die Wölfe die wir kennen! Sie jagen der Lust wegen und sie legen geschickte Fallen für die Schafe. Sie streuen Gerüchte über saftige Weiden aus und sie pflanzen sogar etwas Gras dort an, wo ihnen die Jagdgründe geeignet scheinen. Und da sie reinliche Tiere sind, die keine Spuren hinterlassen wollen, informieren sie einige Hyänen darüber, wo sie als nächstes zuschlagen werden. Die Hyänen sind den Wölfen über diese Hinweise so dankbar, dass sie, wenn sie eingeladen wurden, selbst etwas Gras dort anpflanzen, wo die Jagdgründe günstig sind. Die Wölfe sind geschmeidige und kräftige Tiere. Sie werden selten wirklich fett, dafür bilden sie lieber Muskelmasse aus um noch besser jagen zu können.

Die Hyänen sind, neben dem einen, nie landenden Aasgeier (hallo eagle!), die Aasfresser des Landes. Sie sind, auf sich selbst gestellt, bei der Jagd nur sehr selten erfolgreich, und wenn doch, dann fangen sie nur die kranken und schwachen Schafe, die aber nicht lange sättigen. Sie leben deswegen mit den Wölfen in einer Symbiose und achten genau darauf, wo diese ihre Fallen aufstellen. Dann sammeln sie sich dort, warten bis die Wölfe satt sind und holen sich das, was die Wölfe übriggelassen haben. Die Hyänen leben in ständiger Angst davor, einen Jagdzug der Wölfe zu verpassen. Sie erfahren zwar meist rechtzeitig von den Jagdgründen, werden aber selbst niemals vor den Wölfen fressen dürfen, sondern bekommen immer nur die zähen und knochigen Reste der Beute. Die Hyänen werden auch nie wirklich fett oder muskulös, denn die Hyänen gönnen sich untereinander die Beute nicht. Statt dessen streiten und kämpfen sie unablässig miteinander. Oft verpassen sie deswegen eine Einladung der Wölfe oder übersehen schöne Happen, die die Wölfe eigentlich übriggelassen haben.

Die Schafe sind meist ängstliche und dumme Tiere. Es gibt unendlich viele Arten von Schafen. Die wichtigsten Arten im Überblick:

Die ängstlichen Schafe:

Sie fressen hier etwas Gras und da etwas Gras. Wenn sie ein außergewöhnlich schönes Weideland gefunden haben, halten sie sich nur ganz kurz dort auf, denn sie fürchten im allgemeinen die Fallen der Wölfe! Beim kleinsten Geräusch des Windes spucken sie das bereits gefressene Gras wieder aus und flüchten. Einige von ihnen werden alt, diese werden aber selten fett. Die meisten ängstlichen Schafe verenden oft wegen zu wenig Nahrung!

Die mutigen, aber dummen Schafe:

Sie suchen begierig Gras, finden auch die schönen Weiden und fressen. Sehen sie einen Wolf, blöken sie und schreien: »ein Wolf, ein Wolf!« Da sie aber das bereits gefressene Gras nicht wieder ausspucken wollen, bleiben sie stur dort stehen und fressen weiter bis der Wolf sie am Genick packt und tötet.

Die mutigen, aber schlauen Schafe:

Sie suchen alleine Gras, finden schönes Weideland und fressen dann dort bis sie einen Wolf sehen. Wenn der Wolf nahe genug ist, denken sie: »oh, ein Wolf!« Dann rennen sie weg und lassen ein wenig gefressenes Gras fallen. Auf diesem rutscht der Wolf dann aus und fällt auf die Nase. Dadurch schaffen diese Schafe sehr oft die Flucht und überleben. Sie sind meistens die am besten genährten Schafe!

Schriftgelehrte Schafe:

Diese Schafe diskutieren über den Sinn des Grasfressens. Sie erstellen theoretische Pläne und Strategien und diskutieren über Löwen, Wölfe und Hyänen. Sie geben Schriften heraus, in denen sie beschreiben, wo die Wölfe und Hyänen die Fallen aufgebaut haben. Dann sagen sie zu den anderen Schafen: »geht dort hin, dort gibt es Gras!«

Dafür, dass sie die Schafe dort hinschicken, bekommen sie sowohl von den Wölfen und Hyänen, aber auch von den Schafen Gras geliefert! Damit bezahlen sie auch die Rechtsanwälte, die nach dem Gemetzel die Schriftgelehrten von jeder Schuld am Tod so vieler Schafe freisprechen!

Die gruppendynamischen Schafe:

Diese Schafe lassen andere Schafe die Führung übernehmen (z.B. lesen sie die Schriften der Schriftgelehrten!) Sie warten also darauf, dass sie von anderen Schafen das Weideland gezeigt bekommen. Dies sind meist sehr grüne und vielversprechende Wiesen. Es fällt ihnen selten auf, dass dort gestern noch kein Gras war! Und sie lassen sich davon überzeugen, dass dieses Gras nur bisher von allen übersehen wurde und schon immer dort war! Also strömen die Schafe in großen Mengen von überall herbei. Wenn sie dann alle gemütlich anfangen zu fressen fallen die Wölfe und Hyänen über sie her. Nur wenige Schafe überleben dieses Gemetzel!

Bei den Schafen gibt es auch eine Unterscheidung nach Altersstufen!

Die jungen Schafe:

hierbei handelt es sich um unerfahrene Tiere. Sie lachen die alten und erfahrenen Schafe als Spinner aus und glauben weder an Wölfe noch an Hyänen! Junge Schafe glauben, dass die Löwen die dümmsten aller Tiere sind. Die meisten jungen Schafe glauben, dass sie Gras niemals fallen lassen müssen! Sie kennen die Wolfsfallen zwar aus Geschichten, werden aber trotzdem mit der Herde laufen, wenn es soweit ist. Je grüner das versprochene Gras ist, um so besser! Junge Schafe sind gierig aber rufen nach ihrer Mutter, wenn sie einen »bösen« Wolf sehen! Junge Schafe überleben manchmal! Sie glauben dann, sie sind schlauer als die alten Schafe. In Wirklichkeit haben sie einfach nur Glück gehabt oder waren den Wölfen und Hyänen zu mager!

Die älteren Schafe:

manchmal werden einige Schafe auch älter und überleben einige Jahre! (Das ist übrigens sehr selten, vielleicht 20% aller Schafe schaffen dies!) Meist gehören sie zu den mutigen, aber schlauen Schafen. Es gibt auch ältere Schafe die die Löwen lange Zeit beobachtet haben und so handeln wie diese. Es gibt aber auch einige wenige ältere Schafe, die einfach jahrelang Glück hatten!

Die Metamorphose:

Das Seltsamste an diesem Land ist aber ein Ereignis namens »die Metamorphose«. Einmal im Jahr findet unter den Tieren eine Verwandlung statt. So kann es passieren, das aus einem »älteren Schaf« eine Hyäne wird. Oder eine ältere und lange erfolgreiche Hyäne wird (nach eigener Wahl übrigens) zum Löwen oder zum Wolf. Diese Vorgänge sind allerdings sehr selten und nur die besten und erfolgreichsten Exemplare jedes Jahrgangs steigen in der Hierarchie auf. Aber auch umgekehrt kann es passieren, dass ein dummer Wolf zur Hyäne wird oder eine dumme Hyäne wieder zum Schaf. Aber nur alle Jubeljahre wird ein Löwe sich verwandeln, denn Löwen sind gegen die Metamorphose fast immun!

Die Wiedergeburt:

auch die Wiedergeburt ist möglich, wenn auch ebenfalls sehr selten. Manchmal bekommt ein getötetes Schaf eine zweite Chance und darf zurück in dieses Land. Oft hat es dann aus seinen Fehlern gelernt und wird ein mutiges schlaues Schaf oder handelt wie ein Löwe. Wiedergeborene Schafe haben meist große Chancen auf die Metamorphose, wenn sie aus den Fehlern des vorherigen Leben gelernt haben. Eine dritte Chance bekommt fast nie ein Schaf!

P.S.: in diesem Land ist weder »Hyäne« noch »Aasgeier« eine Beleidigung!

P.P.S.: und scheinbar ist 23! ein Wolfs-Signal!



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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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