Traden Sie Ausbruch, Bewegung oder Trend?

Wissen, was man traden will!


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Traden Sie nun Ausbruch, Bewegung oder Trend? Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten um eine Bewegung in einem WertpapierLexikon zu traden: einen »Ausbruch-Trade«, einen »Bewegungs-Trade« oder einen »Trend-Trade«. Man sollte sich bereits vor der Eröffnung der Position im Klaren darüber sein, welche Art von Trade man eingehen will. Dieser Satz klingt logisch, viele Einsteiger wissen aber nicht, was sie eigentlich gerade traden.


Schematische Darstellung: Traden eines Ausbruchs
Schematische Darstellung: Traden eines Ausbruchs

Traden eines Ausbruchs

Beim »Traden eines Ausbruchs« sind Einstiegs- und Ausstiegspunkte von Anfang an klar definiert. Es gibt ein Einstiegssignal, z.B. den Bruch eines Widerstands, und einen Zielkurs, an dem der Trade seinen Zweck erfüllt hat.

Zeitlicher Ablauf beim traden:
  • Im Chartbild ergibt sich aus dem Hoch vor dem Einstiegssignal ein Widerstand.
  • Dieser Widerstand wird gebrochen, man steigt am Signalkurs in die Long-Position ein.
  • Unter dem Einstiegskurs wird ein Stop-Loss platziert (»Katastrophen Stop«).
  • Falls möglich wird gleichzeitig ein limitierter Verkauf erfasst (»One-Cancel-Other-Auftrag«).
  • Die Position wird entweder per Stop-Loss oder durch einen Verkauf am Zielkurs geschlossen.
Schematische Darstellung: Traden einer Bewegung
Schematische Darstellung: Traden einer Bewegung

Traden einer Bewegung

Beim »Trade einer Bewegung« ist der Einstiegskurs bekannt, der Ausstieg erfolgt über ein nachgezogenes Stop-Loss. Es gibt ein Einstiegssignal, z.B. den Bruch eines Widerstands, und ein eindeutig definiertes System (z.B. ein Parabolic SARLexikon oder ein GDL) wird verwendet um die Stops hinter den steigenden Kursen nachzuziehen.

Zeitlicher Ablauf beim traden:
  • Im Chartbild ergibt sich aus dem Hoch vor dem Einstiegssignal ein Widerstand.
  • Dieser Widerstand wird gebrochen, man steigt am Signalkurs in die Long-Position ein.
  • Unter dem Einstiegskurs wird ein Stop-Loss platziert (»Katastrophen Stop«).
  • Das Stop-Loss-Level wird mit den steigenden Kursen nachgezogen.
  • Die Position wird per Stop-Loss geschlossen.
Schematische Darstellung: Traden eines Trends
Schematische Darstellung: Traden eines Trends

Trade eines Trends

Beim »Trade eines Trends« ist der Einstiegskurs nicht entscheidend, der Ausstieg erfolgt, sobald ein vorheriges Trend-Tief unterschritten wird. Der Einstieg erfolgt über dem letzten Trendtief oder an einer vorher definierten Widerstandslinie.

Zeitlicher Ablauf beim traden:
  • Im Chartbild ergibt das Einstiegssignal z.B. durch ein Überschreiten des letzten Trendhochs.
  • Unter dem letzten Trendtief wird ein Stop-Loss platziert (»Katastrophen Stop«).
  • Nach einem neuen Trendtief wird das Stop-Loss auf das neue Trendtief nach oben gezogen.
  • Die Position wird geschlossen, sobald das vorherige Trendtief unterschritten wird

Traden Sie nicht irgendetwas...

...traden Sie genau das, was Sie traden wollen! Wenn Sie versuchen einen »Ausbruch« mit den Werkzeugen eines »Trend-Trades« zu traden werden Sie wohl auf die Dauer Probleme bekommen. Möglicherweise gehören Sie dann zu den Tradern, deren »kurzfristige Trades« zu »langfristigen Investments« mutierten weil die Position tief in die Verlustzone gerutscht ist.
Letzte Überarbeitung der Seite: 21.08.2017


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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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