Das Aktiendepot / Depot für Ihre Aktien

Mindestgröße für den Einstieg


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»Ich möchte jetzt auch an der Börse Lexikon Geld verdienen, wie viel Geld muss ich investieren um durch mein Aktiendepot bald Millionär zu sein?«, diese Frage stellen sich seit der Etablierung der ersten Wertpapierbörsen Millionen von Menschen. Aber wie so oft gilt: es kommt nicht nur auf die Größe sondern vor allem auf die Technik an!



Wenn Sie an der Börse Lexikon Geld durch den eigenverantwortlichen aktiven Kauf und Verkauf von Wertpapieren und/ oder Derivaten verdienen wollen, sollten Sie sich zunächst ein wenig Gedanken machen, wieviel Kapital Sie für das Aktiendepot benötigen und wieviel Kapital Sie als Spielgeld/ Lehrgeld riskieren wollen. Da an der Börse Lexikon nur das Geld gewonnen werden kann, das andere verloren haben (absichtlich sehr, sehr vereinfacht ausgedrückt!), sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie am Anfang wohl nicht unbedingt zu den großen Gewinnern gehören (sehr positiv ausgedrückt!)
Wenn Sie der Spielbank einen Besuch abstatten, werden Sie sich am Anfang einige Jetons holen und wohl nicht gleich alle auf einmal auf »rot« setzen. Ähnliches gilt für Ihr Aktiendepot, d.h. Sie sollten nicht 100% Ihres verfügbaren Kapitals in eine Position stecken. Schon sind wir beim Thema Diversifikation Lexikon (keine Angst, es geht aber noch immer um die Größe vom Aktiendepot!) ...

Diversifikation im Aktiendepot

Diversifikation hinsichtlich unterschiedlicher Regionen und Branchen macht Sinn! Wenn drei von zehn Positionen in Ihrem Aktiendepot deutsche Automobilhersteller sind, kann man nicht von Diversifikation Lexikon sprechen.
Sie werden sicherlich auch schon in irgendeinem Börsenforum gelesen haben, dass durch Diversifikation Lexikon die Performance gemindert wird. Das stimmt so natürlich! Aber die Performance wird in beide Richtungen verändert. Und darüber werden Sie sich am Anfang sicher freuen! Kommen wir zum maximalen Risiko pro Position (es geht noch immer um die Depotgröße!) ...

Maximales Risiko pro Position

Bereits vor dem Kauf einer Einzelposition muss man sich darüber im Klaren sein, wie hoch das Risiko für das Gesamtdepot sein wird, d.h. man muss sich darüber klar werden, wieviel Verlust dem Aktiendepot aus einer einzelnen Position droht. Ich gehe folgendermaßen vor: ich lege den Einstiegskurs und das Stop-Loss Lexikon fest. Anschließend errechne ich die Positionsgröße Lexikon in der Form, dass das Risiko z.B. 1% vom Gesamtdepot ausmacht. Eine Position, bei der das Stop-Loss Lexikon recht weit vom aktuellen Kurs entfernt ist, wird entsprechend betragsmäßig kleiner ausfallen, eine Position mit einem engen Stop-Loss Lexikon kann entsprechend größer dimensioniert sein. Die Positionsgröße Lexikon wird also nach dem Risiko festgelegt. Denn: auch wenn man 10 Titel im Aktiendepot hat und eine riskante Position macht 25% vom Depot Lexikon aus, ist die Diversifikation Lexikon völlig sinnlos. Nun zum Risiko für das Gesamtdepot... (ich hoffe, Sie folgen mir noch!)

Maximales Risiko des Gesamtdepots

Wenn es an der Börse Lexikon richtig kracht, sollte das Aktiendepot durch die Stops in den Einzelpositionen in der Form geschützt sein, dass beim Bruch aller Stop-Loss Lexikon gleichzeitig maximal 15% bis 20% des Depots vernichtet werden können. Denken Sie daran: bei einem realisierten Verlust von 20% im Aktiendepot benötigt man anschließend einen Gewinn von 25% um den Verlust auszugleichen. Ein Verlust von 20% auf das Gesamtdepot sollte für Sie also den GAU darstellen! Von 50% Verlust im Depot Lexikon würden Sie sich wohl nicht mehr erholen! Es ist extrem selten, dass alle Stops gleichzeitig ausgelöst werden. So etwas ist z.B. 1987 eingetreten. Beten muss man nur, dass der GAU nicht overnight eintritt, so daß die Stops gar nicht ausgelöst werden können. (und weiter gehts...)

Mindestgröße der Einzelposition

Diversifikation macht natürlich nur dann Sinn, wenn die Einzelpositionen auch eine vernünftige Größe haben. Wenn die Aktie erstmal 20% steigen muss um die Kosten zu verdienen, sollte man über das Depot Lexikon nochmal in Ruhe nachdenken! Wenn man ganz am Anfang steht, kann man sich folgendes überlegen: was passiert, wenn das gesamte Depot Lexikon vernichtet wird? Betrachtet man das Depot Lexikon als Spielgeld und es wäre nicht weiter schlimm, wenn das Depot Lexikon gegen EUR 0,00 tendiert, kann man auf Dinge wie Diversifikation Lexikon und Risikomanagement pfeifen und versuchen das Depot Lexikon schnell zu verdoppeln. Man muss nur höllisch aufpassen, dass man diese Verhaltensweise ablegt, sobald das Aktiendepot eine gewisse Mindestgröße erreicht. (gleich sind wir am Ziel...)

Wichtig für das Aktiendepot: Verwaltbarkeit

Ich passe einmal die Woche alle Stop-Loss Lexikon im Aktiendepot an. Wenn man für die Änderung von Stop-Loss-Aufträgen Gebühren zahlt, kann eine Depot Lexikon mit vielen Positionen recht teuer werden. Auch wenn man nichts zahlt, ist es ein gewisser Aufwand, die ganzen Orders zu erfassen. Irgendwann ist das bei zu vielen offenen Positionen dann so nervig, dass man am Schluß überhaupt keine Stop-Loss Lexikon mehr erfasst. Das Ende des Depots ist dann nahe! Ergo: lieber zehn Positionen liebevoll pflegen als »Aktien sammeln« (wie Herr Kostolany dies tat).

Endlich das Fazit

Sehr langer Rede sehr kurzer Schluß: Sie sollten darüber nachdenken, pro offener Position 1% des Gesamtdepots zu risikieren (d.h. wird das Stop-Loss Lexikon ausgelöst, ist 1% vom Depot Lexikon flöten), jede offene Position sollte (vom Einstandspreis aus betrachtet) zwischen 5% und 10% des Aktiendepot ausmachen. Die einzelne Position sollte so groß sein, dass die Gebühren für Kauf und Verkauf in einer vernünftigen Relation zum möglichen Gewinn stehen.
Im Endeffekt sollte die Mindestgröße des Aktiendepot also irgendwo zwischen EUR 12.500,- und EUR 25.000,- liegen. Das reicht um erste Erfahrungen zu sammeln. Millionär werden Sie damit aber wohl nicht!

Und nicht vergessen: »Wie wird man an der Börse Lexikon am schnellsten Millionär? - In dem man als Milliardär anfängt.«

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 02.10.2017




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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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