Zulageberechtigung/ Zulagebegünstigung

Riester-Rente Glossar


unmittelbar, zulagen, riester, zulageberechtigt, beantragung

Der Gesetzgeber hat im Einkommensteuergesetz (§ 10a EStG) festgelegt, wer einen Anspruch auf Riester-Zulage hat. Es wird im Wesentlichen zwischen zwei Personengruppen unterschieden. Den unmittelbaren, somit direkt zulageberechtigten Personen und den mittelbaren, also indirekt zulageberechtigten Personen.



Unmittelbar zulageberechtigt

Unmittelbar zulageberechtigt ist eine Person, die im Jahr der Zulagebeantragung in der Deutschen Rentenversicherung Lexikon pflichtversichert war (Angestellte, Empfänger von Arbeitslosengeld bzw. Krankengeld oder Bezieher einer Rente wegen voller Erwerbsminderung und Personen in der Kindererziehungszeit). Sofern Mütter die Eintragung der dreijährigen Kindererziehungszeit in ihr Rentenkonto bei der »Deutschen Rentenversicherung Lexikon Bund« beantragen, gelten sie für diesen Zeitraum als unmittelbar zulageberechtigt. Ebenfalls unmittelbar zulageberechtigt sind Beamte, Berufssoldaten und deren gleichgestellte Personen. Dieser Personenkreis muss bei seinem Dienstherrn eine Einverständniserklärung zur Übermittlung der Einkommensdaten an die Zentrale Zulagestelle für Altersvermögen (ZfA) erteilen. Ohne Einwilligung kann ein Beamter keine Zulagen erhalten.

Mittelbar zulageberechtigt

Mittelbar zulageberechtigt ist eine Person, wenn sie nicht zulageberechtigt ist, der Ehepartner jedoch als unmittelbar zulageberechtigt gilt. Damit auch eine mittelbare Person Zulagen erhalten kann, muss diese auch einen eigenen Altersvorsorgevertrag abschließen. Erhält der unmittelbare Ehepartner volle oder gekürzte Zulagen, bekommt der mittelbar berechtigte Partner ebenfalls die volle oder um den gleichen Prozentsatz gekürzte Zulage.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 13.10.2017




© 1998 - 2017 by Claus Lampert Finanzinformationen / ChartTec.de
Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen bzw. Produktnamen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer.