Valuta (Börsenlexikon)

Wertstellung bei Börsengeschäften


wertstellung, Überweisung, buchungsdatum, girokonto, valutiert, valutierung, zahlungsziele

Als Valuta bezeichnet man die Wertstellung, also ein Buchungsdatum einer Aktie nach Börsenschluss oder das Datum zu dem eine Gutschrift bzw. Belastung auf einem Girokonto Lexikon valutiert wird. Auf den Kontoauszügen ist ersichtlich zu welchen Zeitpunkt die Wertstellung erfolgt ist. Wird Geld vom Bankkonto zu einer gewissen Zeit wie etwa 9 Uhr abgebucht, dann erfolgt die Valutierung innerhalb des Abbuchungstages. Wenn eine Überweisung getätigt wird, dann kommt es noch am gleichen Tag der Überweisung oder Auszahlung zur Wertstellung des Geldbetrages durch die ausführende Bank. Die Wertstellung wird durch den Ausstellungszeitpunkt nicht beeinflusst. Sollten Wertpapiere oder Währungen gehandelt werden, dann erfolgt die Valuta in der Regel 48 Stunden später.



Vorteile für Privat- und Geschäftskunden

Die Banken sind mittlerweile dazu verpflichtet worden, eine Überweisung innerhalb eines Tages abzuwickeln. Die private sowie geschäftliche Kunden profitieren von dieser Schnelligkeit, denn durch die zügigere Wertstellung und anschließende Durchführung einer Überweisung kann der Kunde zum Beispiel auch knappe Zahlungsziele einhalten und somit Mahnzinsen umgehen.

Valuta an der Börse

Auf den Aktienmärkten bezeichnet man Valuta als das Buchungsdatum von Aktien- und Wertpapieren nach Geschäftsabschluss. Beim Aktien- und Wertpapierhandel unterscheidet man in zwei verschiedene Valuta. Erfolgt die Wertstellung innerhalb von 2 Geschäftstagen, spricht man von einem Kassageschäft. Dauert die Valuta hingegen länger als 2 Tage, ist es ein Termingeschäft Lexikon.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 05.09.2017




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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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