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Tagesgeldmarkt (Börsenlexikon)
Tagesgeld für Institutionen

Tagesgeldmarkt
Begriff Tagesgeld
Tagesgeld beschreibt das Guthaben einer Notenbank und steht Banken mit einer Rückzahlungsfrist von nur einem Tag zur Verfügung. Wenn die Nachfrage nach Krediten zu hoch ist, wird von einem Spitzenausgleich beim Geldverkehr gesprochen und die Banken müssen diesen mit Tagesgeld bedienen, was bei der Notenbank mit einem Tag Fälligkeit ausgeliehen wird. Die Banken erhalten das Geld bis 12 Uhr des gleichen Tages und müssen es einen Tag später um die gleiche Uhrzeit bereits wieder an die Notenbank zurückzahlen. Die Abrechnung erfolgt dabei über Konten der Landeszentralbanken, die bundesweit vertreten sind. Wie hoch der Satz für Tagesgeld ist, darauf hat besonders die aktuelle Marktlage einen nicht unerheblichen Einfluss. Die Ermittlung des Tagesgeldsatzes (»Tagesgeld Zinsen«) erfolgt an jedem Börsentag mit einer anschließenden Veröffentlichung. Am Tagesgeldmarkt können nur Banken teilnehmen, Anleger sind dabei ausgeschlossen, weil es sich um sehr kurzfristige Geldgeschäfte handelt, die Milliardenwerte erreichen können.




