Spekulationssteuer und Abgeltungssteuer

Informationen zur Spekulations- und Abgeltungssteuer


Der Artikel versucht die gültige Gesetzgebung Stand 2009 zusammenzufassen. Bitte beachten Sie, dass die tatsächliche Besteuerung von den hier dargestellten Fakten abweichen kann. Der Artikel ersetzt keinesfalls eine kompetente Beratung durch einen Steuerberater!

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In Deutschland werden Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften auch innerhalb der Spekulationsfrist der Einkommensteuer unterworfen. Bei der so genannten »Spekulationssteuer« handelt es sich aber nicht um eine eigene Steuerart, statt dessen handelt es sich bei der »Spekulationssteuer« um die übliche Einkommensteuer, die in diesem Fall für Erträge aus privaten Veräußerungsgeschäften zu entrichten ist. Private Spekulationsgewinne rechnen zu den sonstigen Einkünften nach § 22 Nr. 2 und § 23 Einkommensteuergesetz und beziehen sich somit auch auf Gewinne, die im Ausland erzielt wurden.
Der erzielte Spekulationsgewinn aus Aktien Lexikon und anderen Wertpapieren unterliegt seit 2009 auch dann der Steuerpflicht, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr ein Jahr verstrichen ist.
Weiterführende Informationen zur Abgeltungssteuer Lexikon finden Sie im ausführlichen Artikel »die Abgeltungssteuer«.



Die »Spekulationssteuer«

In Deutschland unterliegen Gewinne aus Aktien Lexikon dem persönlichen Einkommenssteuersatz.

Einführung der Abgeltungssteuer

Mit der Einführung der Abgeltungssteuer Lexikon (im Jahr 2009) werden private Veräußerungsgewinne aus Wertpapiergeschäften auch dann steuerpflichtig, wenn die Wertpapiere länge als ein Jahr gehalten werden.

Zur Abgeltungssteuer Lexikon finden Sie im Artikel »Die Abgeltungssteuer« ausführliche Informationen.

Freigrenze 600,- Euro

Werden in einem Kalenderjahr Gewinne unter 600,- Euro erzielt, sind diese Einkünfte komplett steuerfrei. Nach Überschreitung dieser Grenze muss jedoch der gesamte Gewinn besteuert werden (daher sprich man auch von einer »Freigrenze«). Erzielte Spekulationsgewinne können durch Spekulationsverluste reduziert werden, was gleichzeitig die Reduzierung der Steuerbelastung bedeutet. Die Verluste können allerdings maximal nur in Höhe der Gewinne gegengerechnet werden. Dafür ist ist nach aktueller Gesetzgebung möglich, dass Verluste in das kommende Jahr vorgetragen werden. Eine Rücktragung auf das Vorjahr ist mittlerwiele nicht mehr zulässig. Die Verrechnung von Verlusten ist allerdings nur mit positiven Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften möglich.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 21.08.2017




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