Power Optionsscheine (Börsenlexikon)

Maximale Hebelwirkung, hohes Risiko


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Bei Power-Optionsscheinen handelt es sich um exotische Optionsscheine, bei denen ein Schwellenwert vereinbart wurde. Sollte der Bezugskurs diesen Schwellenwert übertreffen, dann erfolgt eine Potenzierung der positiven Differenz zwischen den beiden Werten. Eine Differenz von zum Beispiel 5 Cent bewirkt, dass 15 Cent ausgezahlt werden. Allerdings gibt es bei dieser Art Optionsschein eine Begrenzung der maximalen Auszahlungshöhe. Sobald der maximale Auszahlungsbetrag erreicht wurde, folgt eine automatische Löschung des Optionsscheins nachdem die Auszahlung der positiven Differenz erfolgt ist. Bei einer negativen Differenz kommt zu einem Verfall des Optionsscheins am Ende der Laufzeit.



Power-Calls & Power-Puts

Der Anleger kann zwischen Power-Calls und Power-Puts bei den Power-Optionsscheinen wählen. Beim Kauf eines Power-Calls wird auf steigende Kurse gesetzt während Power-Puts auf fallende Kurse setzen. Beide Varianten enthalten ein großes finanzielles Risiko, denn die Möglichkeit eines Totalverlustes des eingesetzten Kapitals ist durchaus möglich. Da es sich schon bei normalen Optionsscheinen um eine hochspekulative Anlageform handelt sind diese nur für erfahrene Anleger empfehlenswert. Bei Power-Optionsscheinen ist das Risiko noch um ein mehrfaches höher. Nur Anleger mit einer jahrelangen Börsenerfahrung und einer soliden finanziellen Basis sollten sich solche Scheine ins Depot Lexikon legen.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 11.09.2017




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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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