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Margin Call (Börsenlexikon)
Der gefürchtete Anruf des Brokers

Als »Margin Call« (oder auch »Variation Margin Call« bzw. »Performance Bond Call«) wird die Nachschusspflicht bezeichnet, die bei Verlust der festgelegten Mindestdeckungshöhe des »Margin Accounts« angefordert wird.
Diese Pflicht zum Nachschuss dient dem Broker als Sicherheit, wenn die vorher geleisteten Einschüsse aufgebraucht sind, also z.B. bei einem entstandenden (Buch-) Verlust zu Lasten des Anlegers. Zwar ist ein bestimmer Spielraum beim »Margin Account« vorhanden, allerdings darf der Wert nicht unter die vorgegebene und festgelegte »Maintenance Margin« fallen.
Falls der Aufforderung zum Nachschuss nicht unverzüglich nachgekommen wird, ist der Broker berechtigt, die Deckung des Kontos auch gegen die Interessen des Traders durch die Schließung der Position herbeizuführen.
Wie man sieht ist sicherzustellen, sofern man »auf Margin« Handel treiben will, dass im Fall eines »Margin Calls« noch genügend Reserven vorhanden sind, auf die in kürzester Zeit zurückgegriffen werden können.
Der Film »Margin Call«
Der Film »Margin Call« thematisiert die Finanzkrise von 2008. Der Analysten Peter Sullivan stellt fest, dass die Bewertungen der Hypotheken seiner Investmentfirma fehlerhaft sind, und dass das Unternehmen am Rand des Ruins steht. Die Verantwortlichen der Firma, Sam Rogers, Jared Cohen, Sarah Robertson und John Tuld beschließen, die »toxischen Papiere« abzustossen und bringen damit einen Stein in´s rollen, der für sie und die Wallstreet verheerende Folgen hat.
Dieser Text wurde im Auftrag von ChartTec.de durch den Dienstleister contendia.de erstellt.




