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Geldmarktfonds (Börsenlexikon)
Sichere Geldanlage mit Renditevorteil
Geldmarktfonds
Gute Verzinsung und Geld immer verfügbar
Der Anleger profitiert bei einem Geldmarktfonds nicht nur von einer guten Verzinsung, sondern ist auch nicht an Laufzeiten von ein, zwei oder drei Monaten gebunden. Dies bedeutet, dass der Anleger zu jedem Zeitpunkt auf sein angelegtes Kapital zugreifen kann. Im Vergleich zu den Termingeldern und Spareinlagen sind Geldmarktfonds wegen der Verzinsung und jederzeit frei verfügbaren Geld eine interessante Alternative zu Aktien oder Anleihen.
Kurzfristige Kredite & Guthaben
Auf dem Geldmarkt werden Kredite mit kurzer Laufzeit und Guthaben von Banken untereinander gehandelt. Die Banken beschaffen sich über den Geldmarkt ihre Liquidität. Die Zentralbanken der Länder können auch in den Geldmarkt eingreifen, wenn es zum Beispiel eine Finanzkrise gibt und die Banken vor Liquiditätsproblemen stehen. Bei einer Finanzkrise gibt eine Zentralbank einen so genannten Schnelltender heraus, also Geld was sich die Banken kurzfristig leihen können, um damit Aktienkäufe oder ähnliches tätigen zu können. Die Ausgabe eines Tenders dient dazu den Geldmarkt und die Börse zu stabilisieren, indem die Liquidität erhöht wird. Eine Zentralbank greift überwiegend nur bei Krisen in den Geldmarkt ein.




