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Garantiefonds (Börsenlexikon)
Risikobegrenzter Investmentfonds
Garantiefonds
Varianten der risikobegrenzten Investmentfonds
Beim reinen Garantiefonds wird das eingezahlte Kapital zu 100 Prozent an den Anleger zurückgezahlt. Der Anleger erhält eine Geld-zurück-Garantie, was darauf beruht, dass die Fondsgesellschaft bei dieser Fondsart nur in festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen) investiert. Als zweites gibt es noch den Absicherungsfonds, der die Absicherung der Wertpapierbestände mit Verkaufsoptionen erfolgt die unter dem aktuellen Kursniveau liegen. Sollte es zu einem Anstieg der Kurse kommen werden die Basispreise der Verkaufsoptionen entsprechend erhöht. Bei einer dritten Variante des Garantiefonds wird mit zwei Fonds gearbeitet. Der erste Fonds bildet den Aktienindex (DAX, Dow Jones, Nikkei etc.) ab während der zweite Fonds der Absicherung dient. Jedoch gibt es für den Anleger einen erheblichen Nachteil bei Garantiefonds, denn hier zahlt man für die hohe Sicherheit einen entsprechenden Preis. Diese Kosten zur Absicherung sind recht hoch, weshalb Anleger nur mit einem bestimmten Anteil von eventuellen Kursanstiegen profitieren.. Zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge eignet sich diese Fondsart trotz der hohen Kosten dennoch, weil man hier als Anleger nicht das Risiko eingeht, sein eingezahltes Kapital durch starke Kursschwankungen zu verlieren. Weil die Fondsgesellschaft bei einem Garantiefonds zum Großteil in Anleihen investiert, ist die Möglichkeit eines Kapitalverlustes sehr gering.




