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Die CBOE (Börsenlexikon) - Die Chicago Board Options ExchangeDie CBOE (Börsenlexikon)

Die Chicago Board Options Exchange



Die CBOE: Chicago Board Options Exchange

Die CBOE: eine Erfolgsgeschichte

Die Gründung der CBOE im Jahr 1973 geht damit einher, dass seinerzeit ein Optionspreismodell entwickelt worden ist, dass es ermöglichen sollte - und gewissermaßen auch ermöglichte - den Preis und Wert von Aktienoptionen zu ermitteln. Es scheint, als habe der Markt nur auf diese Möglichkeit gewartet. Denn seit der Gründung der CBOE hat sich zwar vieles geändert - unter anderem wurde der elektronische Handel eingeführt und immer neue Produkte und Indizes wurden geschaffen, eines ist jedoch nahezu kontinuierlich gleich geblieben: Gemessen am jährlichen Handelsvolumen wuchs die CBOE nahezu kontinuierlich. 1984 wurde erstmalig rund hundert Millionen Aufträge jährllich an der CBOE bearbeitet, 1998 waren es erstmalig zweihundert Millionen Aufträge pro Jahr, nur zwei Jahre später, im Jahre 2000 wurde die Hürde von dreihundert Millionen Aufträgen pro Jahr genommen. Im gleichen Jahr wurden erstmalig an nur einem Handelstag mehr als eine Millionen Aufträge abgewickelt. In den vergangenen Jahren konnte die CBOE in jedem Jahr den Vorjahresrekord überflügeln. Zuletzt waren es fast 950 Millionen Aufträge, die in einem Jahr (2007) an der Börse gehandelt wurden. Damit wurden je Handelstag durchschnittlich 3,76 Mio. Deals an der CBOE durchgeführt.

Lieferant für den wichtigen Standard & Poors 500 - Index

An der CBOE werden einige der bedeutsamsten Indizes zusammen gestellt. Der S & P 500 Index (SPX) gilt mit seinen Echtzeitkursen zum Beispiel als Indikator für die Tendenzen, die der Markt im kommenden Monat nehmen kann. Neben diesem, sicherlich bedeutsamsten Standard & Poors-Index werden auch weitere Optionsscheine aus diesem Segment an der CBOE gehandelt. Hinzu kommen weitere Schwergewichte an Optionsscheinen und Indexzertifikaten, die die CBOE in ihrem Protfolio hat. Hierzu zählen auszugsweise: S & P 100 Index (OEX), Dow Jones Industrial Average (DJX), NASDAQ-100 Index (NDX), Russell 2000 Index (RUT), Nasdaq Composite, S & P Latin American 40 (ILF), China 25 Xinhua/FTSE Index (FXI). Die Liste ließe sich lange fortführen.

Der Market Volatility Index (VIX)

Zudem berechnet die CBOE einen der relevantesten Indizes am Markt für Derivate: Der Market Volatility Index VIX wird seit 1993 berechnet und ausgegeben und gilt in der Branche als »fear gauge«, das heißt durch ihn wird abgebildet, wie positiv oder negativ die Händler die Zukunft einschätzen - wobei Zukunft hierbei sicherlich relativ ist, es geht um Optionen, die in 30 Tagen fällig werden.








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