Börsenspiel (Börsenlexikon)

Für die Börse lernen wir


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Bei einem Börsenspiel handelt es sich um eine Simulation des realen Börsengeschehens. Je nach Anbieter und Zielsetzung kann dieses Spiel mehr oder weniger realistisch ausgestaltet sein. Von sehr vereinfachten Börsenspielen mit wenig handelbaren Aktien Lexikon und nur einer Handelsmöglichkeit pro Tag (Kauf oder Verkauf), über wenig realistische Spiele, bei denen keine Aktienpositionen gekauft werden sondern nur 1/10 Anteile am Depot Lexikon mit Aktien Lexikon gefüllt werden können bis hin zu Spielen mit Realtime-Kursen, Derivaten, Ordergebühren und verschiedene Limit-Arten wird so ziemlich jede Spielart angeboten.



Je realistischer, desto mehr Nutzen

Wenn man ein Börsenspiel einsetzen will um für das echte Trading Erfahrungen zu sammeln macht es natürlich Sinn, ein möglichst realistisches Börsenspiel auszuwählen. Realistisch bedeutet dabei nicht unbedingt, dass man Echtzeitcharts und Realtime-Nachrichten benötigt. Wichtiger wäre z.B., dass man unterschiedliche Limits einsetzen kann um zum Beispiel vorhandene Positionen per Stop-Loss Lexikon abzusichern oder um Positionen bei der Erreichung eines Kursziels zu verkaufen. Dies macht vor allem Sinn, wenn man nicht acht Stunden am Tag vor der Börsensimulation sitzen will um ja keine Chance zu verpassen.
Positiv ist es zudem, wenn Gebühren berechnet werden. Eine Strategie, die ohne Berücksichtigung von Gebühren profitabel arbeitet kann unter Umständen bei der Berücksichtigung von realistischen Gebührensätzen das Depot Lexikon vernichten.

Gewinnstrategien

Man sollte sich bei der Teilnahme an Börsenspielen, vor allem wenn es darum geht Preise zu gewinnen, nicht übersehen, dass es spezielle Gewinnstrategien für Börsenspiele gibt, die an der echten Börse Lexikon niemals funktionieren würden. Bei manchen Börsenspielen, die mit Neartimekursen arbeiten (d.h. es gibt 15 Minuten Verzögerung in der Kursstellung), kann man z.B. den Informationsvorsprung eine Realtimekursversorgung ausnutzen. Man kauft einfach die Aktien Lexikon, die laut Realtimekursversorgung den größten Kursprung in den vergangenen 15 Minuten gezeigt haben und kauft beim Börsenspiel zum 15 Minuten alten Kurs. So sind manchmal pro Trade mehr als 2% sicherer Gewinn möglich. So kann man manchmal an einem Nachmittag mehr Gewinn einfahren als andere Spieler in mehreren Wochen.
Die zweite Möglichkeit ist einfach mehrere Depots zu eröffnen, in jedem Depot Lexikon alles auf eine Karte zu setzen und entgegengesetzt zu agieren. Beispiel: man eröffnet acht Depots und setzt bei vier Depots auf sinkende und bei vier Depots auf steigende Kurse. Nach einer gewissen Bewegung wird mit den vier »Gewinnerdepots« weitergespielt und nun bei zwei Depots auf sinkende und zwei Depots auf steigende Kurse gesetzt. Nach der dritten Runde hat man ein Depot Lexikon mit maximalen Gewinn und sieben »Looser«. Im echten Leben wäre man ruiniert, aber vielleicht reicht die Strategie im Börsenspiel für´s Siegertreppchen.

Planspiel Börse der Sparkassen

Das Planspiel Börse Lexikon der Sparkassen Organisation ist ein typischer Vertreter der Offline-Planspiele. Seit 1983 schon können Schulklassen, Studenten, Auszubildende der Sparkassen-Organisation und sonstige Teams mit einem fiktiven Startkapital von 50.000 € versuchen möglichst viel Gewinn zu erzielen. Zur Auswahl stehen 175 Wertpapiere (Aktien, Fonds Lexikon, festverzinsliche Wertpapiere) und es müssen im Laufe des Spiels mindestens drei Transaktionen durchgeführt werden. Börsentäglich werden zwei Kurse gestellt (ca. 11 Uhr / ca. 17 Uhr). Orders werden in der betreuenden Sparkasse abgegeben.
Das Spiel beginn meist Mitte September und endet meist Mitte Dezember.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 06.09.2017




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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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