Börse und Handelssysteme (Börsenlexikon)

Systemastisches Handeln für den Erfolg


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Für den Laien stellt die Börse Lexikon und die Entwicklung der Börsenkurse oft ein Buch mit sieben Siegeln dar. Und tatsächlich bedarf es auch einiger spezieller Kenntnisse, um den Bewegungen der Börse Lexikon und dem Phänomen des Handels auf die Spur zu kommen. Man sollte sich im klaren sein, dass dem gesamten professionellen Börsenhandel Handelssysteme zu Grunde liegen. Ein Handelssystem wird durch eine Reihe von Handelsbedingungen und Anweisungen charakterisiert. Diese Handelssysteme müssen nicht grundsätzlich computerbasierend sein, vielmehr unterscheidet man also eher zwischen manuellen und mechanischen Handelssystemen.



Manuelle und mechanische Handelssysteme

Manuelle Handelssysteme besitzen in der Regel (aber auch hier gilt: keine Regel ohne Ausnahmen!) eine recht einfache Struktur von Bedingungen und Anweisungen, die sich manuell, also ohne aufwändige Computerunterstützung ausführen lassen. Mechanische Handelssysteme hingegen sind teilweise hochkomplexe Gebilde die in der Regeln nur von Computern ausgeführt werden können, da ihnen zum Teil sehr komplizierte Algorithmen zugrunde liegen.

Grundsätzliche Arten von Handelssystemen

So genannte »Trendfolge-Handelsansätze« versuchen, absehbaren Kurstrends zu folgen und so in den Handel einzusteigen, dass sich Gewinne mitnehmen lassen. Sobald der Trend bricht, das heißt die Kurse wieder zu fallen beginnen, werden die Aktien Lexikon wieder veräußert. Dabei wird der Kurs meist nicht in seiner gesamten Entwicklung betrachtet. Häufig werden Papiere nur für eine kurze Zeit gehalten und noch vor erreichen des Höchstkurses wieder verkauft. Auf diese Weise kam der etwas abfällig klingende Spitzname »Trittbrettfahrer« für diese Händler zustande.
Neben Trendfolge-Systemen existieren »Pullback-System«. Häufig kommt es an der Börse Lexikon zu außergewöhnlichen Preisbewegungen von Wertpapieren. Auf Grund einer Pressemitteilung sinken die Kurse kurzfristig um einige Prozentpunkte ab, um gleich darauf wieder nach oben korrigiert zu werden. Diesen Effekt machen sich die Händler zu Nutze und erwerben die gefallenen Papiere, um sie gleich darauf wieder zu einem höheren, dem korrigierten Wert zu verkaufen.
Eine andere Art des Handels wird mit »Channel-Breakout« beschrieben. Hier wird für den Handel mit einer bestimmten Aktie ein Bereich für die Kursentwicklung begrenzt durch einen Maximal- und einen Minimalwert festgesetzt. Der Kurs soll sich nun innerhalb eines bestimmten Zeitfensters nur in diesen Grenzen bewegen. Verlässt der Kurs den definierten Bereich wird entweder mit, oder auch gegen die aktuelle Preisentwicklung gehandelt.
Ein weiteres Handelssystem geht davon aus, dass die Preisentwicklung bestimmter Aktien Lexikon in wiederkehrenden Zyklen verläuft. Ein gutes Beispiel für das Handelssystem nach Zyklen bieten landwirtschaftliche Produkte, deren saisonale Schwankungen nicht eindeutiger sein könnten.
Zuletzt soll noch das »Pattern-Handelssystem« erwähnt werden. Hier geht man davon aus, dass bestimmte Muster in den Schwankungen des Kursverlaufes zwischen dem Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurs einer Aktie erkennbar sind und das sich diese für die Zukunft so mehr oder weniger voraussagen lassen, da die Marktteilnehmer in ähnlichen Situationen auch zukünftig gleich handeln werden.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 11.09.2017




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