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CCI (Commodity Channel Index)
Nicht nur für den Warenterminmarkt
Der CCI: Nicht nur für den Warenterminmarkt

Der CCI gehört zur Gruppe der Trendfolger. Er gibt den Abstand des Kurses zu einer gleitenden Durchschnittslinie an. In einem ersten Schritt wird der Mittelwert von Hoch-, Tief- und Schlusskurs eines Tages errechnet. Von diesem, sogenannten signifikanten Kurs wird die mittlere Abweichung zum gleitenden Durchschnitt bestimmt.
Die Signale des CCI
Die Nulllinie selbst hat bei diesem Indikator, anders als bei vielen anderen Trendfolgern keine Bedeutung. Es werden im Allgemeinen zwei weitere Linien bei 100 und -100 eingetragen. Bewegt sich der Indikator zwischen den beiden Linien, spricht man von einem trendlosen Markt. Folgende Signale sind zu beachten:
- Überschreitet der CCI - Indikator die Linie bei -100 ist dies ein Kaufsignal
- Unterschreitet der CCI - Indikator die Linie bei +100 ist die ein Verkaufsignal
- Divergenzen zwischen CCI und Kursentwicklung deuten auf Trendwechsel hin
- Ich verwende den CCI(20) und CCI(35) hauptsächlich als Filtersignal für den MACD und zusätzlich, um Divergenzen zu entdecken! Die Ergebnisse des CCI sind durchaus sehenswert!

CCI überlagern
Im Schaubild oben ergeben sich die Handelssignale durch die Überlagerung der CCI(20) und CCI(35). Auch hier zeigen sich schön die Kauf-, Verkaufzonen, sowie die neutralen Zonen, in denen meist eine Seitwärtsbewegung stattfindet.

Überlagerte CCI
Das gleiche System nochmals auf den DAX seit 1994 angewandt. Ich glaube, dieses Bild erspart weitere Worte zur Wirksamkeit dieser überlagerten CCI?
Wie bei allen »Handelssystemen« gilt: es gibt kein funktionierendes Handelssystem aus nur einem Indikator! Sonst wäre die Börse ja eine Einbahnstraße! Wenn hier dargestellte Systeme in diesem Fall funktioniert haben, gibt das keine Sicherheit für die Zukunft!
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