Publikumsfonds (Börsenlexikon)

Glossar


Als Publikumsfonds wird ein Investmentfonds Lexikon bezeichnet, der für jeden Anleger offensteht. Diese Fondsvariante wird im deutschen Investmentrecht als Standardfall betrachtet. Im Gegensatz dazu kann ein Spezialfonds in der Regel nicht von natürlichen Personen erworben werden.

Abgrenzung Publikumfonds/ Spezialfonds

  • Publikumsfonds haben in der Regel keine oder nur geringe Mindestanlagebeträge, d.h. man kann grundsätzlich auch mit relativ kleinen Beträgen sinnvoll in diese Fonds Lexikon investieren. Spezialfonds hingegen liegen hinsichtlich der Mindestanlage in der Regel im Millionenbereich.
  • Im Gegensatz zu den Anteilseignern bei Spezialfonds verzichten die Käufer von Publikumsfonds auf ein Mitspracherecht bei den Kriterien der Anlage der Aktien-, Dach-, Renten- oder Hedgefonds. Und, wie schon erwähnt, dürfen institutionelle Anleger zwar Publikumsfonds kaufen, Privatanleger hingegen aber keine Spezialfonds.
  • Publikumsfonds werden in der Regel so konzipiert, dass die gekauften Anteile für eine breite Masse von Anlegern interessant ist. Spezialfonds hingegen werden of auch speziell für einen einzigen Anleger aufgelegt.
  • Eine Gemeinsamkeit gibt es aber: sowohl Spezialfonds wie auch Publikumsfonds unterliegen dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) und der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).


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Letzte Überarbeitung der Seite: 28.11.2017




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