Knock-out-Schwelle

Glossar


Bei der Knock-out-Schwelle handelt es sich um eine Kursbarriere bei einem Knock-out-Schein Lexikon, einer speziellen Variante der Optionsscheine mit hohem Hebel. Sobald der dem Optionsschein zugrundeliegende Basispreis, zum Beispiel der Kurs einer Aktie, die hinterlegte Schwelle erreicht, wird der Schein aus dem Handel genommen und vom Emittent Lexikon mit dem Restwert gutgeschrieben (sofern sich Barriere und Basispreis unterscheiden) oder er verliert vollständig an innerem Wert (sofern die Barriere mit dem zugrundeliegenden Basispreis identisch ist). In diesem Fall wird der Emittent Lexikon als letzten Kurs in der Regel den kleinstmöglichen Preis (z.B. 0,01 Euro an einer deutschen Börse) angegeben, damit der Käufer des Scheins durch den Verkauf des Knock-out-Scheins an der Börse Lexikon zu diesem Kurs einen Spekulationsverlust geltend machen kann - obwohl die Optionsscheine eigentlich keinen Wert mehr haben.

Bei einem Bull- oder Call- Schein liegt die Schwelle unter oder genau am Basispreis, bei einem Bear- oder Put-Schein wird die Barriere über oder genau auf dem Basispreis liegen. Sofern der Knock-out-Schein Lexikon keine feste Laufzeit hat, wird der Emittent Lexikon in der Regel die Barriere wie bei einem Trailing Stop Lexikon regelmäßig nachziehen.

Weiterführende Links:

Knock-Out- und Knock-In- Varianten in der Wikipedia

Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.



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