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Hinter dem Begriff »innerer Wert« (auch Ertragswert genannt) verbirgt sich eine Kennzahl, mit deren Hilfe Optionsscheine oder Aktien bewertet werden können. Der innere Wert und der Zeitwert bilden den Wert eines Optionsscheins. Letzterer entspricht am Ende der Laufzeit dem inneren Wert.
Subtrahiert man den Basispreis vom aktuellen Kurs der Aktie (Basiswert) und multipliziert dieses Ergebnis mit dem Optionsverhältnis, erhält man den inneren Wert. Optionsscheine weisen einen inneren Wert von null auf, wenn sie »exakt am Geld« oder »aus dem Geld« notieren. Der innere Wert kann dabei niemals negativ sein.
Rechenbeispiel:
Der aktuelle Kurs des Optionsscheins beträgt 40 Euro, der aktuelle Kurs der Aktie (Basiswert) 150 Euro und der Basispreis 100 Euro. Die Restlaufzeit beläuft sich auf zwei Jahre und das Optionsverhältnis einer Aktie pro zehn Optionsscheinen beträgt 0,1.
Formel: Innerer Wert = (Aktienkurs – Basispreis) x Optionsverhältnis
In diesem Fall: (150 € – 100 €) x 0,1 = 5
Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.
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Autor: Claus Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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