Elektronisches Handelssystem

Glossar


elektronisches handelssystem, computerbörse, handelssystem, kassamarkt, präsenzbörse

Das elektronische Handelssystem (auch Computerbörse Lexikon genannt) ist weitgehend automatisiert und dient zum Abschluss von verschiedenen Börsengeschäften. Aufträge können eingegeben und sofort weitergeleitet werden, das System übernimmt in diesem Zusammenhang das Zusammenführen der Kauf- und Verkauforder sowie die Preisfindung. Im Gegensatz zur Computerbörse Lexikon werden die Orders an einer Präsenzbörse Lexikon von einem Intermediär ausgeführt.



Das vollelektronische Handeln bietet einige Vorteile wie zum Beispiel eine schnellere Reaktionszeit und niedrigere Kosten, die vor allen Dingen bei liquiden Standardwerten zum Tragen kommen. Handelt es sich jedoch um Nebenwerte ist es empfehlenswert sich für den Handel über den Intermediär zu entscheiden.

Die Terminmarktbörse Eurex und das Handelssystem Xetra® für den Kassamarkt Lexikon stellen hierzulande die mit Abstand beiden größten Computerbörsen dar. Um an einer Computerbörse Lexikon teilnehmen zu können, muss man im Vorfeld eine Handelszulassung von den Betreibern bekommen haben.




Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.

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Letzte Überarbeitung der Seite: 04.09.2017




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