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Eigenemission
Hinter dem Begriff der Eigenemission verbirgt sich eine spezielle Art der Emission. Hierbei versucht der Emittent seine Wertpapiere bei Anlegern zu platzieren, ohne dass er dafür Unterstützung von einem Bankenkonsortium erhält. Für gewöhnlich führen Unternehmen, wie zum Beispiel Banken oder Versicherungen, Eigenemissionen durch, da diese bereits wichtige Geschäftsbeziehungen zu den Anlegern haben und im Besitz eines großen Absatzsystems für den Emissionsverkauf sind.
Vergleicht man die Fremdemission, bei der die Aktien eines Unternehmens über ein Konsortium platziert werden, mit der Eigenemission, fällt sofort auf, dass letztere wesentlich kostengünstiger ist. Soll die Platzierung jedoch international erfolgen oder handelt es sich um ein großes Emissionsvolumen, kann sich die Eigenemission schnell als problematisch erweisen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Absatzsystem des Emittenten schnell überfordert sein kann, wenn das Volumen einfach zu groß ist. Aus diesem Grund wird inzwischen immer häufiger das Internet zum Zwecke der Platzierung genutzt. Eigenemissionen werden vor allen Dingen dann durchgeführt, wenn sich ein Unternehmen und ein Großinvestor bereits über den Verkauf der Emission einigen konnten (Privatplatzierung).
Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.
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Autor: Claus Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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