Directors Dealings

Glossar


wertpapiergeschäft, aufsicht, insider, management, mitteilungen

Kauft oder verkauft das Management eines Unternehmens eigene Aktien Lexikon zu privaten Zwecken, spricht man von so genannten Director´s Dealings. Hierbei handelt es sich um alle Wertpapiergeschäfte, die von führenden Personen in börsen­notierten Aktien­gesellschaften hinsichtlich Unternehmensaktien oder sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten ausgeführt werden. Dafür ist es notwendig, dass die entsprechenden Wertpapiere an einem organisierten Markt im Inland gehandelt werden oder ein Antrag auf Zulassung wahlweise gestellt bzw. öffentlich angekündigt worden ist.



Laut §15a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) müssen der Emittent Lexikon und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert werden, wenn eine Person Wertpapiergeschäfte ausführen möchte, die bei einer Aktiengesellschaft Lexikon Führungsaufgaben inne hat oder mit einer derartigen Person in enger Beziehung steht. Der Emittent Lexikon ist verpflichtet, derartige Mitteilungen sofort auf seiner Webseite bekannt zu geben.

Für Privatinvestoren ergibt sich dadurch der Vorteil, dass sich für diese aufgrund der Meldepflicht für Wertpapiergeschäfte mit Aktien Lexikon des eigenen Unternehmens sowie der Vorschriften zur Ad-hoc-Publizität, Anspruchsgrundlagen im Hinblick auf Schadensersatzansprüche ergeben, wenn kursbeeinflussende Tatsachen überhaupt nicht oder verspätet publik gemacht werden. Auf der Internet-Plattform der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht werden die Director’s Dealings gesammelt und in gebündelter Form veröffentlicht.




Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 06.09.2017




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