Depotumzug

Glossar


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Gründe für einen Depotumzug gibt es viele. Einer der häufigsten ist in den Gebührenstrukturen der bisherigen Bank zu finden. Gerade Filialbanken und Sparkassen sind hier von Kundenabwanderungen betroffen. Ihre Gebührenmodelle können in keiner Weise mehr mit denen der Onlinebroker und Direktbanken mithalten. Dazu kommt, dass die Anbieter im Internet über den besseren Service und die umfangreichere Angebotspalette verfügen.



Die richtige Vorgehensweise

Verärgerung und die spontane Entscheidung, das Depot Lexikon umzuziehen, sind keine gute Grundlage, beim nächstbesten Broker Lexikon ein neues Depot Lexikon zu eröffnen. Am Anfang sollte ein Brokervergleich stehen, der nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, aber absolut hilfreich bei der Entscheidungsfindung ist. Die Details, auch für den Depotumzug, finden sich hier. Zunächst einmal muss im Vergleichsrechner lediglich die Anzahl der jährlichen Trades, die durchschnittliche Ordersumme, das Depotvolumen und der Anteil der Onlineorders eingegeben werden. Auf der Grundlage dieser vier, von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich mit Gebühren belegten Positionen, ermittelt sich dann der jährliche Aufwand für das Depot Lexikon. Einige Institute verzichten inzwischen völlig auf eine Depotverwaltungsgebühr, andere setzen nur noch einen festen Betrag an. Ähnliche Veränderungen sind bei den Gebühren für die Ordertransaktionen festzustellen. Immer mehr Onlinebanken wechseln von der prozentual vom Volumen abhängigen Ordergebühr hin zu einer festen Pauschale. Bereits diese beiden Punkte machen deutlich, dass die Banken in der Fläche mit ihren nach wie vor vom Volumen prozentual abhängigen Gebührenmodellen immer mehr die Konkurrenzfähigkeit verlieren.

Die Übersicht im Depotvergleich Lexikon zeigt die infrage kommenden Banken sortiert nach den jährlichen Kosten. Die Details zum Angebot finden sich dann auf der Seite des jeweiligen Instituts.

Unterschiede auch in den Leistungen

Anleger, die heute eine Wertpapierberatung bei ihrer Hausbank suchen, stellen schnell fest, dass es sich nur um ein Verkaufsgespräch zugunsten eines Fonds Lexikon der hauseigenen Fondsgesellschaft handelt. Direktbanken punkten dagegen nicht mit persönlicher Beratung, sondern mit einem umfassenden Informationsangebot. Dieses schließt auch die Analyse einzelner Aktien Lexikon durch Spezialisten mit ein, die ihre Analyse durch ein Kursziel und eine Handlungsempfehlung abrunden. Wer nicht in einzelne Titel, sondern wirklich lieber in Investmentfonds Lexikon investieren möchte, findet bei den Onlineanbietern eine Auswahl von mehreren Tausend Fonds Lexikon der unterschiedlichsten Kapitalanlagegesellschaften. Neben der riesigen Auswahl werden diese Anteile in der Regel mit einem reduzierten Ausgabeaufschlag Lexikon ausgegeben, ein Umstand, welcher bei der Bank um die Ecke nicht gegeben ist.

Es gibt also genügend gute Gründe, mit dem Depot Lexikon umzuziehen. Mit Aufwand ist dies nicht verbunden. Bestandteil des Eröffnungsantrages bei der neuen Bank ist auch eine Vollmacht an die Bank, das Depot Lexikon bei dem ehemaligen Partner einzuziehen. Kosten dürfen dafür von dem ehemaligen Institut nicht erhoben werden.


Dieser Artikel wurde von Marcus Neuhauser für ChartTec.de erstellt.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 05.09.2017




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