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Computerbörse
Bei einer Computerbörse handelt es sich um ein elektronisches System, das weitestgehend automatisiert ist und über das Börsengeschäfte abgeschlossen werden können. Von der Eingabe und Weiterleitung von Aufträgen, über das Zusammenführen von Käufern und Verkäufern bis hin zur Preisfindung geschieht hierbei alles über ein elektronisches System. Der Clearing- und Settlement-Prozess, die Veröffentlichung von Handelsinformationen und die Handelsüberwachung sind in der Regel bereits im System integriert. Während man bei Geschäften an einer Präsenzbörse stets ortsgebunden ist, entfällt die geografische Beschränkung bei der Computerbörse vollkommen. Der Handel ist hierbei entweder 24 Stunden am Tag oder aber innerhalb festgelegter Zeiträume möglich. Infolgedessen bringt die Nutzung einer Computerbörse einige Vorteile mit sich. So ergeben sich schnelle Reaktionszeiten, eine perfekte Abwicklung, flexible Märkte, niedrige Kosten und die Möglichkeit den Handel zu internationalisieren. Hierzulande gibt es im Bereich der Computerbörsen die Eurex für den Terminmarkt und Xetra für den Kassamarkt. Um an einer Computerbörse aktiv teilnehmen zu können, ist es zwingend notwendig für das elektronische Handelssystem zugelassen zu sein.
Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.
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Autor: Claus Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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