CFD - Einstieg in den CFD-Handel

Was sind CFD und wie werden sie gehandelt?


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Der Handel in CFD Lexikon (»contract-for-difference«) wird von vielen Anlegern als einfacher und profitabler als die Anlage in Aktien Lexikon empfunden. In diesem Artikel soll kurz erklärt werden, was CFD Lexikon sind und ob - beziehungsweise wann - sie eine echte Alternative zum Trading mit Aktien Lexikon darstellen.



Was sind CFD?

Bei einem CFD Lexikon handelt es sich um einen Differenzkontrakt (engl. »contract for difference« oder eben CFD). Bei diesem Kontrakt vereinbaren zwei beteiligte Vertragspartner (Käufer und Verkäufer) den Austausch (»swap«) der Kursentwicklung eines Basiswerts (z.B. einer Aktie) gegen eine Zinszahlungen während der Laufzeit des Kontrakts. Es handelt sich wirtschaftstheoretisch um eine Art »total return swap«. Über den Kontrakt wird die Wertentwicklung des Basiswertes gehebelt.

Mit CFD Lexikon kann man auf steigende oder auf fallende Notierungen des Basiswertes wetten.

Die Differenzkontrakte an sich haben keinen Nominalwert Lexikon und im Gegensatz zu Futures Lexikon gibt es auch keine standardisierten Kontraktgrößen oder Laufzeiten. Die Vertragsmodalitäten werden zwischen dem Käufer und Verkäufer also quasi frei verhandelt. Beide beteiligten Parteien müssen beim Abschluss des Kontrakts eine Margin Lexikon hinterlegen. Da diese Margin Lexikon, gemessen am Kontraktvolumen relativ klein ist, wird der mögliche Gewinn gehebelt. Je nach Broker Lexikon kann dieser Hebel (»leverage«) auf bis zu 100:1 festgelegt werden, demenstprechend ist aber natürlich nicht nur der mögliche Gewinn höher, auch die Risiken steigen natürlich entsprechend an.

Der Kontrakt wird immer durch einen finanziellen Ausgleich geschlossen, dem Kunden des CFD-Brokers werden als nie die zugrundeliegenden Basiswerte (also z.B. Aktien) geliefert.

Vergleich Direktkauf gegenüber Differenzkontrakt

Geht ein Anleger von steigenden Kursen in einer Aktie aus, kann er die Aktie direkt über die Börse Lexikon erwerben. Steht die Aktie zum Zeitpunkt des Kaufs bei 100,- Euro und werden 100 Stück gekauft, muss der Anleger 10.000,- Euro Kapital (ohne Berücksichtigung von Kosten) einsetzen. Steigt die Aktie um 2,- Euro können 200,- Euro Gewinn verbucht werden, d.h. man gewinnt 2% des eingesetzten Kapitals. Sinkt die Aktie um 2,- Euro, gehen ebenfalls 200,- Euro verloren.
Bei einem CFD Lexikon mit 10% Margin Lexikon auf die gleiche Aktie erwirbt man 100 CFD Lexikon für 1.000,- Euro. Steigt die Aktie um 2,- Euro werden 200,- Euro Trading-Gewinn realisiert. Dies entspricht nun 20% Gewinn oder eben 20% Verlust, wenn die Aktie um 2,- Euro sinkt.

Risiko bei Differenzkontrakten

Bei Differenzkontrakten handelt es sich um hochspekulative, derivative Finanzinstrumente Lexikon mit hohen Risiken. Beim CFD-Trading kann es nicht nur zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen, es entsteht gegebenenfalls darüber hinaus noch eine Nachschusspflicht. CFD Lexikon sind hinsichtlich ihrer Risiken also nicht geeignet für Neueinsteiger im Trading - auch wenn viele CFD-Broker versuchen, dies in den Überschriften ihrer Werbeanzeigen zu suggerieren.
Anmerkung: das BAFIN hat in Deutschland für Privatpersonen den Handel mit CFD-Kontrakten, bei denen es zu einer Nachschusspflicht kommen kann, Mitte 2017 verboten.

Kosten beim CFD-Handel

Folgende Kosten entstehen beim Handel mit CFD:
  • Transaktionskosten durch Handelsgebühren und die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis
  • Kontoführungsgebühren beim CFD-Broker
  • Finanzierungskosten, sofern eine Long-Position über Nacht offen bleibt


Einstieg in den CFD Handel

Für den Einstieg in den CFD-Handel bedarf es gründliche Einarbeitung in die Thematik und Vorwissen durch den Handel mit klassischen Wertpapieren. Ein CFD-Broker ist Voraussetzung, ohne ihn kann ein Handel nicht getätigt werden. CFD-Broker findet man wie Sand am Meer im Internet. Am einfachsten ist die Auswahl des passenden Anbieters über einen Brokervergleich. Hier werden die Konditionen der einzelnen Anbieter gegenübergestellt, damit fällt die Wahl des Brokers etwas leichter. Bei einem Vergleich wird aber auch schnell klar: Die Broker Lexikon unterscheiden sich recht deutlich voneinander, schon alleine wegen der Gebühren, die für den Handel in Rechnung gestellt werden aber auch durch die Modalitäten bei Ein- und Auszahlungen des Guthabens. Wichtig dürfte auch sein, ob ein Broker Lexikon eine deutschsprachige Hotline kostengünstig anbietet.

CFD-Handel für Anfänger?

Für den Einstieg in das CFD Lexikon Geschäft empfiehlt es sich zunächst nicht mit echtem Geld zu handeln. Mit einem Demokonto bei einem CFD-Broker kann das CFD-Trading ohne der Gefahr von echten Verlusten ausprobiert werden. Tipps zu der Nutzung von Demokonten finden Sie auf cfdhandel.com.

Steuerliche Behandlung

In Deutschland sind Gewinne aus Differenzkontrakten steuerpflichtig (siehe Abgeltungsteuer). Eine Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass die meisten CFD-Broker nicht in Deutschland ansässig sind, der Anleger als selbst für die ordnungsgemäße Versteuerung verantwortlich ist. Gewinne und Verluste dürfen üblicherweise verrechnet werden. Diese Informationen sind aber ohne Gewähr, hier hilft am besten ein Gespräch mit dem Steuerberater.


Dieser Artikel wurde von Michael Meckelein für ChartTec.de erstellt.

Weiterführende Links:

BAFIN untersagt Privatpersonen den Handel mit CFD, bei denen eine Nachschusspflicht entstehen kann.


Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 22.10.2017




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