Der Artikel ´Capital Asset Pricing Model (CAPM)´ wird geladen.
Capital Asset Pricing Model (CAPM)
Glossar

Das CAPM-Modell
Mit dem CAPM-Modell will man vor allem die Vorteilhaftigkeit von Investition erkennen lassen. Wenn für ein Unternehmen beispielsweise unterschiedliche Investitionsprojekte zur Auswahl stehen, kann es in der Theorie durch das Capital Asset Pricing Model das bessere und somit gewinnbringende Projekt finden. Stehen unterschiedliche Investitionen zur Verfügung, kann mit Hilfe von CAPM das Risiko der Anlagemöglichkeiten übersichtlicher gemacht werden und eine Anlageempfehlung ausgesprochen werden.
Ein Grundbestandteil von CAPM ist die Wertpapiermarktlinie. Die Wertpapiermarktlinie zeigt grafisch auf, welchen Gewinn ein Investment erbringen muss, wenn man das Risiko der Anlage mit einbezieht. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel Wertpapiere einer anderen Firma kauft, besteht in der Regel auch das Risiko, dass diese Wertpapiere verfallen, also sozusagen wertlos werden. Wertpapiere können verfallen, wenn die Firma beispielsweise Insolvenz anmelden muss. Dieses Risiko wird in der Berechnung mit einbezogen. Das Wertpapier müsste also eine bestimmte Mindestrendite abwerfen, damit sich die Anlage darin lohnt.
Die Wertpapiermarktlinie ist mit einer schrägen Geraden gekennzeichnet. Anlagemöglichkeiten, die über der Geraden liegen, sind zum Kauf empfohlen. Das Investment wird dann einen Gewinn für den Anleger erwirtschaften. Alle Anlagemöglichkeiten, die unter der Wertpapiermarktlinie liegen, sollte man nicht kaufen, da man durch den Kauf einen Verlust machen würde.
Wie andere Modelle auch, ist CAPM ein theoretisches Modell und lässt sich nicht vollkommen in der realen Wirtschaft anwenden. Daher gibt es keine Versicherung, dass die Berechnung auch tatsächlich eintreten wird. Auf dem realen Kapitalmarkt muss man noch viele andere, unerwartete Dinge mit einbeziehen, um möglichst nah an die Erfolgsaussichten heranzukommen.




