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Die Bonität beschreibt sowohl die Zahlungsfähigkeit als auch die Zahlungsbereitschaft eines Emittenten und gibt dementsprechend Auskunft über die Güte eines Schuldners. Im Bereich des Börsenhandels kommt der Bonität eines Emittenten eine besondere Bedeutung zu, wenn es um Anleihen oder verbriefte Derivate geht. Kommt der Emittent seinen Verpflichtungen im Hinblick auf die Tilgung der Nominalzinsen nach und ist in der Lage den Nennwert der Anleihe mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zurückzuzahlen, ist die Bonität hoch. Ist die Bonität hingegen sehr niedrig, muss der Emittent dem Kapitalmarkt eine entsprechend höhere Verzinsung anbieten, um das Risiko ausgleichen zu können, das die Anleger eingehen, wenn sie sich zu einem Investment entschließen. So genannte Rating-Agenturen wie zum Beispiel Moody´s oder Standard & Poor´s sind für die Bewertung der Bonität von Anleihe-Emittenten zuständig.
Dieser Artikel wurde von Manuela Schneider für ChartTec.de erstellt.
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Autor: Claus Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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