Binäre Optionen

Glossar


kontrahent, basiswert, binäre optionen, schwellenwert, laufzeit

Seit Ausbruch der Finanzkrise zeigen sich die Anleger-Märkte noch diffuser denn je zuvor! Während die meisten konservativen Anleger aufgrund der hohen Volatilitäten und Marktturbulenzen nach wie vor auf sehr sichere Werte für den Großteil des Portfolios setzen, haben insbesondere seit der ersten Baisse Lexikon zum Herbst 2011 viele der etwas risikofreudigeren Anleger auch zunehmend einen gewissen Prozentsatz ihres Portfolios in spekulativeren und renditeträchtigeren Märkten angelegt. Und dieser Trend verstärkt sich, seit die Märkte durch sinkende Zinsen in klassischen Geldanlageformen zusätzliches Kapital erhalten.



Binäre Optionen bieten interessantes Rendite-Modell

Aus diesem Grund stellen binäre Optionen heutzutage eine interessante Alternative für viele Privatanleger dar. Denn waren binäre Optionen zu Beginn nach Ihrer Markteinführung an der CBOE Lexikon (Chicago Board Options Exchange) im Jahre 2008 lediglich dem institutionellen Anleger zugänglich, sind sie mittlerweile auch im europäischen Finanzmarkt für private Anleger erwerbbar.

Dabei stellen binäre Optionen außerbörsliche (sogenannte OTC) derivative Finanzinstrumente Lexikon dar, die eine einfache und transparente Auszahlungsstruktur besitzen. Dabei liegt diesem Papier immer ein Basis-Wert zugrunde (wie zum Beispiel eine Aktie) und es wird vertraglich ein Schwellenwert festgelegt. Erreicht der Basis-Wert diese Schwelle, wird ein festgelegter Betrag ausgezahlt. Erreicht der Basis-Wert den Schwellenwert nicht, gibt es keine Auszahlung. Aufgrund dieser digitalen Auszahlungsstruktur werden die binären Optionen häufig auch digitale Optionen genannt.

Binäre Optionen gleichen normalen Optionen

Genau wie bei »normalen« Optionen kann der Anleger auch bei binären Optionen sowohl als Optionskäufer (Call-Option) als auch als Optionsverkäufer (Put-Option) auftreten. Dabei ermöglicht es die Call-Option, bei steigenden Kursen zu gewinnen und die Put-Option, von sinkenden Optionen zu profitieren.

Als Kontrahent treten bei diesen Optionen dabei immer sogenannte Market Maker Lexikon auf. Dabei kann der Anleger für seine Optionsgeschäfte heutzutage auf zahlreiche verschiedene Online-Broker zugreifen und je nach Kundenbedürfnis bei unterschiedlichen Brokern gewisse Vorteile in Anspruch nehmen. Der Broker Lexikon tritt bei diesen Geschäften jedoch immer lediglich als Mittler auf, und die eigentlichen Optionsgeschäfte werden meist mit einer größeren Investment Bank als Kontrahent abgeschlossen.

Je nach Investment Bank variiert dementsprechend auch die Möglichkeiten bei der Wahl des Basis-Werte. In der Regel bieten alle Anbieter binäre Optionen auf Basis-Werte wie Aktien Lexikon, Indizes oder Devisen Lexikon an. Zusätzlich ergänzen jedoch viele Investment Banker ihr Angebot auch um binäre Optionen auf Basis-Werte aus dem Rohstoffsektor (insbesondere zum Beispiel Edelmetalle wie Gold und Platin).

Für Handel mit binären Optionen reichen bereits wenige Schritte

Generell werden zum Abschluss einer binären Option nur wenige Rahmenbedingungen benötigt. So muss der Anleger neben der vorrangigen Wahl eines Basis-Wertes einen Schwellenwert festlegen sowie die Laufzeit der binären Option berücksichtigen. Diese Laufzeit beträgt in der Regel zwischen wenigen Stunden bis zu einigen Monaten. Je nach eigener Prognose der Entwicklung des Basis-Wertes kann der Anleger wählen, ob er eine Call- oder eine Put-Option abschließen möchte. Je nach Auswahl dieser Kriterien errechnet der Market Maker Lexikon eine Options-Prämie, die der Anleger für den Kauf der Option bezahlen muss.

Am Markt existieren verschiedene Arten von binären Optionen

Obwohl das generelle Konstrukt der binären Optionen immer dasselbe ist, gibt es in der Ausprägung entscheidende Unterschiede. Dabei unterscheiden sich diese Optionen zumBeispiel in der Art und Weise, wie auf die Erreichung oder eben Nichterreichung des Schwellwertes reagiert werden soll. Die geläufigsten Arten sind hierbei Cash-or-Nothing, Asset-or-Nothing, One-Touch, No-Touch, Double-One-Touch, Double-No-Touch.

So wird zum Beispiel bei der Cash-or-Nothing Option entweder einen festgelegten Cash-Betrag ausgezahlt, wenn der Schwellenwert erreicht wird, oder eben Nothing, wenn der Schwellenwert nicht erreicht wird. In der Praxis garantieren viele Broker Lexikon ihren Anlegern jedoch eine Mindest-Rückerstattung, auch wenn die Option eigentlich wertlos ist. Diese Rückerstattung beträgt jedoch häufig lediglich 10 bis 15 Prozent um einen Total-Verlust zu vermeiden.

Generell gilt jedoch, dass trotz der transparenten Optionen die Risiko-Struktur für Privat-Anleger nur schwer zu bewerten ist. Auf der Webseite binaere-optionen.de finden Sie weitere nützliche Informationen rund um das Thema binäre Optionen.


Dieser Artikel wurde von Nicolai Müller für ChartTec.de erstellt.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 04.09.2017




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