Bandbreiten-Zertifikat

Glossar


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Bei dem Bandbreiten-Zertifikat handelt es sich um ein Anlageprodukt mit einer überproportionalen Partizipation am Basiswert. Diese wird durch eine Ober- bzw. Untergrenze limitiert. Besagte Zertifikate zählen zwar zur Gruppe der so genannten Outperformance- Zertifikate, verfügen allerdings über zwei Kursschwellen, zwischen denen sich der Anteil am jeweiligen Kursgewinn oder -verlust des Basiswerts (auch Underlying genannt) bewegt.



Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Underlyings zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Zertifikats innerhalb der Bandbreite liegen, erhält der Anleger nicht nur die Aktie, sondern auch einen Barausgleich, dessen Höhe sich aus der Differenz zwischen dem Kurs und der Untergrenze ergibt. Liegt der Kurs hingegen unterhalb der Bandbreite, bekommt der Anleger lediglich die Aktie. Im besten Fall (Kurs liegt oberhalb der Bandbreite) wird der Anleger mit einem Barausgleich in Höhe der Obergrenze sowie der Differenz zwischen der Ober- und der Untergrenze belohnt. Von Gewinnen, die oberhalb der Kursspanne liegen, profitiert der Investor übrigens nicht.

Bandbreiten-Zertifikate dürften insbesondere dann für Anleger von großem Interesse sein, wenn bis zur Fälligkeit des Zertifikats weder mit hohen Kursanstiegen noch mit starken Kursverlusten des Basiswertes gerechnet werden kann.

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Letzte Überarbeitung der Seite: 22.08.2017




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