Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Die BaFin


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Bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) handelt es sich um einen Zusammenschluss der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen, das Versicherungswesen sowie des Wertpapierhandels. Die Gründung der BaFin erfolgte am 1. Mai 2002, seitdem sind die Aufgaben der ehemaligen Bundesaufsichtsämter unter einem Dach zusammengefasst.



Seither existiert in Deutschland eine staatliche Aufsicht über Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen, die den gesamten Finanzmarkt sektorübergreifend überwacht (in diesem Zusammenhang spricht man auch oft von einer »Allfinanzaufsicht«). Im Zuge der Einrichtung der BaFin wurde es möglich, zentrale Aufgaben des Kundenschutzes und der Solvenzaufsicht zu bündeln. Die BaFin verkörpert eine rechtsfähige, bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen. Die Dienstsitze der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die derzeit rund 2.700 Kreditinstitute, 800 Finanzdienstleistungsinstitute und über 700 Versicherungsunternehmen beaufsichtigt, befinden sich in Bonn und in Frankfurt am Main.


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Letzte Überarbeitung der Seite: 06.09.2017




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