Außerboerslicher Handel / OTC

Glossar


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Außerbörslicher Handel gehört bei den meisten Online Brokern längst zum Programm. Anleger handeln nicht über die Börse Lexikon, sondern direkt mit einem Handelspartner. Je nach Broker Lexikon stellen bis zu 30 Market Maker Lexikon und Emittenten Kurse für Aktien Lexikon, Anleihen, Optionsscheine, Zertifikate und Fonds Lexikon.



Beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers wird der außerbörsliche Handel anstelle von Xetra Lexikon oder einer Präsenzbörse Lexikon als Handelsplatz ausgewählt. Der Handelspartner stellt auf Anfrage für ein Zeitfenster von einigen Sekunden einen Kurs. Nimmt der Anleger an, kommt das Geschäft unter normalen Marktbedingungen zu diesem Kurs zustande. Es muss kein zweites Depot Lexikon eröffnet und kein Vertrag mit den Handelspartnern geschlossen werden. Der Broker Lexikon agiert in der rechtlichen Position eines Kommissionärs.
Die Handelszeiten im OTC-Handel (»over the counter trade«) sind spürbar länger als an der Börse Lexikon. Üblich sind börsentägliche Handelszeiten von 08.00 bis 23.00 Uhr. Einige Market Maker Lexikon stellen sogar am Wochenende Kurse. Trotzdem eignet sich der außerbörsliche Handel vor allem als Alternative zur Referenzbörse, wenn diese zeitgleich geöffnet hat. Außerhalb der regulären Handelszeiten weiten die Händler die Spreads oft stark aus. Das gilt auch in volatilen Marktsituationen.
Wenn der Referenzmarkt geöffnet hat und als direkter Konkurrent präsent ist, bietet der Handel außerhalb des Parketts Kostenvorteile. Fremdspesen wie Xetra-Kosten oder Maklercourtage entfallen. Das Handelsplatzentgelt des Brokers ist oft günstiger als bei Orders über die Börse Lexikon. Auch bessere Preise sind grundsätzlich möglich, aber keinesfalls sicher.
Auch bei der Orderprovision gibt es für viele Produkte Rabatte. Flat-Fee und No-Fee-Aktionen für bestimmte Produkte einzelner Handelspartner beziehen sich fast immer auf den außerbörslichen Handel. Bei den meisten Brokern werden nahezu durchgängig solche Aktionen angeboten. Zudem kommt es nicht zu Teilausführungen.
In letzter Zeit hat sich auch das Angebot an limitierten Orders und den zur Verfügung stehenden Limits vergrößert. Neben Limitoders sind auch Stop-Loss Lexikon und Stop-Buy-Orders, Stop-Buy-Limit-Orders, Trailing-Stops und andere Zusätze und Verknüpfungen möglich. Welche Ordertypen zur Verfügung stehen, hängt allerdings vom Broker Lexikon und dem Handelspartner ab.
Emittenten, Broker Lexikon und Market Maker Lexikon bewerben ihre Angebote zum außerbörslichen Handel stark. Sie bergen jedoch auch Nachteile und Risiken. So existiert für den Handel abseits des Parketts keinerlei aufsichtsrechtliche Überwachung. In besonders turbulenten Marktphasen mit vielen Kursänderungen kann der Handel zudem sehr holprig ablaufen und Transaktionen schwierig machen, was auch auf den zwischengeschalteten Market Maker Lexikon zurückzuführen ist.


Dieser Artikel wurde von Julian Lohrmann für ChartTec.de erstellt.

Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 23.10.2017




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