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Das Kürzel ADR (»American Despositary Receipts«) bezeichnet Hinterlegungsscheine für nichtamerikanische Aktien, welche von US-amerikanischen Banken ausgegeben werden. Diese ADR´s werden anstelle der Aktien an den US-amerikanischen Börsen gehandelt.
Ein ADR ist also quasi ein auf US-Dollar lautendes Zertifikat, das eine zugrundeliegenden Aktie anderer Währung representiert, wobei diese Aktie bei einer ausländischen (d.h. nicht-amerikanischen) Bank (»custodian bank«) hinterlegt sein muss. Der Inhaber eines ADR hat das Recht, das Zertifikat bei der ausländischen Hinterlegungsbank in die repräsentierte Aktie zu tauschen bzw. verkaufen zu lassen.
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Autor: Claus Lampert (wenn nicht anders angegeben)
Claus Lampert Finanzinformationen
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