Geldmarktfonds als Depotbeimischung

Fonds-Glossar


geldmarktfonds, finanzkrise, beimischung, rentenfonds, ertrag, anleihen
Neben den DachfondsLexikon gehören auch GeldmarktfondsLexikon zu den eher modernen Fondsanlagen. Im Rahmen der sich zuspitzenden Finanzkrise erlebten sie ähnlich wie Tagesgeldkonten einen regelrechten Boom. Denn der Ertrag eines GeldmarktfondsLexikon orientiert sich an den kurzfristigen Zinssätzen des Geld- und Kapitalmarktes.


Aufgrund der Marktbedingungen während der internationalen Finanzkrise stiegen die Zinssätze am Geldmarkt enorm an, was zu deutlichen Renditeschüben bei GeldmarktfondsLexikon führte. Die hinter dem Konzept von Geldmarktfonds steckende Idee ist einfach: Das vom Anleger investierte Kapital wird sehr konservativ angelegt. In der Praxis erfolgt die Anlage nicht nur sehr sicherheitsorientiert, sondern zudem auch nur im eher kurzfristigen Anlagebereich. Mittel- und langfristige Anleihen, wie sie im Rahmen von RentenfondsLexikon genutzt werden, sind zwar denkbar, jedoch eher unüblich. Allenfalls zur Beimischung werden Anleihen mit mittleren bis längeren Laufzeiten genutzt. Bei einem sehr kurzfristigen Anlagehorizont wie er in Verbindung mit GeldmarktfondsLexikon gedacht ist, wäre das Kursrisiko solcher Anlagen sonst zu hoch. Von eher untypischen Zinssituationen wie im Rahmen der Finanzkrise einmal abgesehen, eignen sich Geldmarktfonds sehr gut für kurzfristige Anlagen. Aus diesem Grund werden in der Regel auch keine Ausgabeaufschläge für die Investition in Geldmarktfonds erhoben. Wer eher langfristig anlegen möchte, sollte diese FondsLexikon lediglich zur Beimischung nutzen, da sich historisch gesehen mehr Ertrag mit Aktien- und Rentenfonds erzielen lässt.
Letzte Überarbeitung der Seite: 09.09.2017


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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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