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Vor allem langfristig ist die Anlage in Wertpapieren durchaus zu empfehlen. Denn trotz teilweise starker Schwankungen lassen sich auf Dauer attraktive Erträge erzielen. Wertpapier ist jedoch nicht gleich Wertpapier. So hat beispielsweise eine Anleihe nicht viel mit einer Aktie gemein. Im Regelfall bedeutet eine höhere Ertragchance jedoch auch ein höheres Risiko – zum Beispiel bei Aktienanlagen. Aktien eines einzelnen Unternehmens zu erwerben ist dabei am risikoreichsten. Denn würde das betreffende Unternehmen Insolvenz anmelden müssen, dann ginge man als Aktionär – also quasi als Miteigentümer – meist leer aus. Der Totalverlust des Geldes wäre die Folge. Um das zu verhindern sollte man auf Aktienfonds zurückgreifen. Aktienfonds investieren in Aktien vieler verschiedener Unternehmen. Geht es einer dieser Aktiengesellschaften schlecht, sind die Auswirkungen auf den Fonds häufig eher gering, weil der Fonds vielmehr eine durchschnittliche Wertentwicklung aller genutzten Anteilsscheine abbildet. Das Risiko eines Totalverlustes ist also praktisch gesehen eher ausgeschlossen. Trotzdem sind die Chancen auf attraktive Renditen auch bei einer Investition in einen Aktienfonds durchaus gegeben. Zudem kann das Management eines Aktienfonds flexibel entscheiden, in welchen Aktien die Investition aktuell sinnvoll wäre. So wird je nach gegebener Marktlage umgeschichtet, chancenreichere Aktien hinzugekauft bzw. vermeintlich weniger attraktivere Anteilsscheine abgestoßen. Dadurch ist es gut wirtschaftenden Aktienfonds möglich, höhere Zuwächse zu erreichen, als beispielsweise ein Index. Es sind folglich Wertentwicklungen über denen eines mit dem Fonds vergleichbaren Gesamtmarkts möglich.
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Autor: Claus Lampert (wenn nicht anders angegeben)
Claus Lampert Finanzinformationen
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