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Das SEPA-Mandat - Nachfolger der EinzugsermächtigungDas SEPA-Mandat

Nachfolger der Einzugsermächtigung



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Was heißt SEPA?

Die Abkürzung SEPA steht für »Single Euro Payments Area«. Damit wird ein einheitlicher europäischer Zahlungsverkehrsraum bezeichnet, in dem Lastschriften, Kartenzahlungen und Überweisungen gleichermaßen abgewickelt werden können und zwar ungeachtet der Ländergrenzen. Am SEPA-Verfahren nehmen die 30 EU- und EWR-Staaten sowie die Schweiz und Monaco teil. Kunden können seit 1. November 2010 Lastschriften im SEPA-Format von ihrem Konto einziehen lassen (passive Lastschriftfähigkeit). Auch Firmenkunden können seit 1. Mai 2011 Lastschriften im SEPA-Format von ihren Kunden einziehen (aktive Lastschriftfähigkeit).

Das neue SEPA-Lastschriftverfahren

Mit der SEPA-Lastschrift (Basisvariante und Firmenvariante) können Rechnungsbeträge in den SEPA-Teilnehmerländern auf Basis einheitlicher Rechtsgrundlagen und Standards viel einfacher eingezogen werden. Der Einzug per SEPA-Lastschrift setzt ein SEPA-Lastschriftmandat voraus, das einen Zahlungsempfänger ermächtigt, eine fällige Summe vom Konto einer zahlungspflichtigen Person einzuziehen. Gleichermaßen wird dessen Kreditinstitut angewiesen, die Lastschrift einzulösen.

Auch das SEPA-Lastschriftmandat hat wie die Einzugsermächtigung eine unbefristete Gültigkeit, bis sie durch den Zahlungspflichtigen widerrufen wird. Reicht ein Zahlungsempfänger jedoch innerhalb von 36 Monaten seit dem letzten Einzug keine weitere Folgelastschrift ein, verfällt das SEPA-Mandat. Sollen anschließend erneut Lastschriften eingezogen werden, muss der Zahlungspflichtige ein neues SEPA-Lastschriftmandat erteilen.

Vorteile, die überzeugen

Das Lastschriftverfahren ist insgesamt ein beliebtes Zahlungsinstrument. Rechnungen lassen sich schnell und effizient bezahlen. Der Zahlungszeitpunkt lässt sich fast taggenau steuern, der Verwaltungsaufwand auf ein Minimum reduzieren. Fälligkeiten müssen nicht mehr ständig überwacht werden und Forderungen werden pünktlich beglichen. Für eine Inlandslastschrift benötigt der Zahlungsempfänger eine Einzugsermächtigung, mit der der Zahlungspflichtige die Zahlung gestattet.

Die SEPA-Lastschrift enthält wesentliche Merkmale der deutschen Lastschrift. Auch hierfür wird im Vorfeld eine Einzugsermächtigung benötigt - das SEPA-Mandat. Dieses weist zusätzlich das Kreditinstitut an, die Belastung zu tätigen. Kunden können zukünftig von kürzeren Rückgabefristen profitieren. Der Zahlungspflichtige hat im Allgemeinen einen Erstattungsanspruch von acht Wochen, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Buchung. Auch das Fälligkeitsdatum wird taggenau festgelegt. Damit können Zahlungen noch gezielter als bisher getätigt werden.

Das bekannte deutsche Lastschriftverfahren (Einzugsermächtigung) kann zunächst weiter genutzt werden. Es bleibt also genügend Zeit, sich mit dem neuen SEPA-Verfahren vertraut zu machen und eine mögliche Umstellung vorzubereiten. Die bisherigen Einzugsermächtigungen sind für das SEPA-Verfahren verwendbar, sofern die Bank des Zahlungspflichtigen in ihren AGB entsprechende Ergänzungen angebracht hat. Es müssen also nicht zwangsläufig neue Mandate eingeholt werden. Die Kunden werden lediglich im Vorfeld über die entsprechende Mandatsreferenz, den Zeitpunkt des Wechsels auf das SEPA-Lastschriftverfahren und die Gläubiger-Identifikationsnummer informiert. Ansonsten entstehen ihnen keinerlei Kosten oder weitere Verpflichtungen.

Fazit

Das nationale Lastschrift- und Überweisungsverfahren (Einzugsermächtigung) kann nur noch befristet genutzt werden. In absehbarer Zeit wird das SEPA-Lastschriftverfahren (SEPA-Mandat) das Zepter im Zahlungsverkehr übernehmen.

Das neue Verfahren bringt zahlreiche Vorteile mit sich, sowohl für den Zahlungsempfänger als auch für den Zahlungspflichtigen:

- eine europaweite Nutzung
- ein einheitliches Format
- ein taggenaues Fälligkeitsdatum
- eine einheitliche Rechtsprechung
- eine Erstattungsfrist von acht Wochen
- bei nicht erteilten oder gelöschten Mandaten beträgt die Rückgabefrist 13 Monate
- die Nutzung von IBAN und BIC
- verkürzte Laufzeiten bei den Überweisungen
- Betragsgrenzen und Wettbewerbshindernisse entfallen

Mit nur einem Konto können im gesamten SEPA-Raum Überweisungen und Lastschriften getätigt werden, zum Beispiel die Zahlung der Miete für eine Ferienwohnung im Nachbarland, die Überweisung des Studiengeldes für die im Ausland studierende Tochter und vieles mehr. Der gesamte Zahlungsverkehr wird transparenter und lässt sich einfacher händeln. Ob Stromversorger, Telekom, Online-Shops oder Sportvereine - alle werden die SEPA-Mandate in absehbarer Zeit nutzen. SEPA ist damit sowohl für Privat- als auch für Firmenkunden künftig von großer Bedeutung.

Was bedeutet das für die Kunden von ChartTec.de?

Trends bestimmen die heutige Zeit. Das SEPA-Mandat ist ein solcher Trend, der sich im Zahlungsverkehr schon bald fest etablieren wird. ChartTec.de möchte seinen Kunden die Vorzüge des neuen Lastschriftverfahrens nicht vorenthalten. Eine kulante Umgangsweise mit den Forderungen gilt als selbstverständlich. Bei ChartTec.de gibt es keine versteckten Kosten und keine Abo-Falle. Einziger Wehrmutstropfen: Der Verwaltungsaufwand ist für den Seitenbetreiber und die Kunden dank EU-Regulierungswahnsinn zunächst etwas höher. Aber es lohnt sich: Beiden Seiten beschert das SEPA-Mandat mehr Sicherheit. Die Kunden gehen keinerlei Risiken ein. Das Abonnement kann weiterhin jederzeit gekündigt werden. Und auch bei den SEPA-Lastschriften wird weiterhin die Widerspruchsmöglichkeit bestehen.

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Autor: Claus A. Lampert (wenn nicht anders angegeben)
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