Kleines Versicherungslexikon

Die wichtigsten Begriffe rund um Versicherungen


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Dieses kleine Versicherungslexikon erklärt einige Begriffe rund um das Thema Versicherungen und Altervorsorge. Falls einige Begriffe zu knapp erklärt werden, würde ich mich über Ihr Feedback freuen. Ich werde den Begriff dann ausführlicher erklären bzw. Informationen ergänzen.



Abdingung
Unter Abdingung versteht man eine abweichende Vereinbarung von der Gebührenordnung der Ärzte. Solch eine Abdingung wird in Hinblick auf die Vergütungsordnung getroffen. Zwischen Arzt und Patienten sollte solch eine Vereinbarung vor dem Beginn der Behandlung erfolgen.

Ablehnung eines Vertrages
Die jeweiligen Versicherungsgesellschaften haben die Möglichkeit einen Antrag anzunehmen oder abzulehnen. Dem Antragsteller brauchen keine Ablehnungsgründe genannt werden. Wird der Antrag angenommen so wird der Antragssteller sofort informiert.

Anzeigepflicht
Zur Anzeigepflichtx ist jeder Antragsteller bzw. jede zu versichernde Person einer privaten Krankenversicherung Lexikon verpflichtet. Der Antrag muss wahrheitsgetreu sowie vollständig ausfüllen.

Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst
Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst haben, wie z. B. Beamte, Beihilfeanspruch, soweit dieser über ein Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze verfügt und keinen Arbeitgeberzuschuss zur KV erhält. Die vom Versicherer nicht gedeckten Kosten sind beihilfefähig, wenn der Arbeitgeberzuschuss gemäß § 257 SGB V in Anspruch genommen wird. Der Anspruch auf Beihilfe endet spätestens mit Rentenbezug. Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst benötigen eine Verdienstausfallversicherung, wenn Arbeitgeber nur für einen begrenzten Zeitraum Lohnfortzahlung gewährt.

Aussteuerung
Endet nach einer bestimmten Zeit für einen Versicherungsfall der Anspruch auf Leistung, so wird das mit Aussteuerung bezeichnet. In der gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon fällt der Begriff in den Bereich der Krankenversicherung Lexikon.

Auszahlung der Versicherungsleistung
Der Versicherungsgeber ist zur Auszahlung der Versicherungsleistung nach § 6 MB/KK verpflichtet, sobald vom Versicherungsnehmer die geforderten Rechnungen bezahlt wurden. Diese Nachweise werden Eigentum des Versicherungsgebers.

Außergewöhnliche Belastungen
Unter außergewöhnlichen Belastungen versteht man, Krankheitskosten welche beim Finanzamt geltend gemacht werden können, sobald die Grenze der zumutbaren Belastungen überstiegen wird.

Außergewöhnliche Kündigung
Eine außergewöhnliche Kündigung beinhaltete das vorzeitige Lösen eines Versicherungsvertrages durch den Versicherungsgeber auf Grund von Zahlungsunfähigkeit usw.

Auslandsversicherungsschutz in der PKV
Von der privaten Krankenversicherung Lexikon wird vollständiger Krankenschutz im Ausland angeboten. So gelten die angebotenen Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherungen in ganz Europa unbegrenzt.

Ausspannung
Ausspannung bezeichnet die Abwerbung eines Versicherungsnehmers durch einen Vertreter einer anderen Versicherungsgesellschaft.

Beginnverlegung
Der Beginn eines Vertrages kann unter bestimmten Voraussetzungen verlegt werden. Dies gilt bis zu 6 Monaten.

Beitrag in der PKV
Der Preis für den Versicherungsschutz wird mit Beitrag bezeichnet. Der Versicherungsnehmer muss einen regelmäßigen Beitrag entrichten, um im Versicherungsfall den vereinbarten Versicherungsschutz zu erhalten.

Beitragsanpassung
Mit Beitragsanpassung wird in der privaten Krankenversicherung Lexikon die Kalkulation der zu Zeit bestehenden Kostenverhältnisse. Die jeweiligen Beiträge werden nach dem Äquivalenzprinzip berechnet.

Beihilfetarife
Beihilfetarife wurden speziell für Beihilfeberechtigte, welche sich noch in der Ausbildung befinden entwickelt. Somit wird der Beihilfeanspruch der Beamten ergänzt und vervollständigt.

Berufsunfähigkeit
Von Berufsunfähigkeit wird gesprochen, wenn eine Person nach einem medizinischen Befund seinen bisher ausgeübten Beruf auf nicht absehbare Zeit mit mehr als 50% nicht mehr ausübt.

Besondere Wartezeiten
Zu Beginn einer Privaten Krankenversicherung Lexikon gibt es grundsätzlich Wartezeiten. Wartezeiten sind beitragsfreie Zeiten. In der Regel dauern diese 3 Monate.

Bindefrist
Da vom Versicherungsgeber eine gewisse Zeit zur Antragsprüfung benötigt wird, wird eine Bindefrist vereinbart. Dieser Zeitraum ist vorgegeben, in welchem der Versicherungsgeber den Antrag bearbeitet.

Bundesknappschaft
Alle Beschäftigten, welche in einen knappschaftlichen Betrieb beschäftigt sind unterliegen dieser Versicherungspflicht.

Chipcard für Privatversicherte
Mit der Chipcard für privat Versicherte wird die Mitgliedschaft bestätigt.

Doppelversicherung
Besteht für denselben Versicherungsfall bei mehreren Versicherungsunternehmen ein Anspruch auf Kostenersatz, und wenn die daraus entstehenden Leistungen der Versicherungsgeber den Vermögensschaden übersteigen, so wird dies als Doppelversicherung bezeichnet.

Dynamische Einkommensversicherung
Mit dynamischer Einkommensversicherung bezeichnet man in der Privaten Krankenversicherung Lexikon die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen von 3 Jahren, sein vorher vereinbartes Krankengeld seiner Einkommensentwicklung anzupassen.

Entziehungsmaßnahmen
Für Entziehungsaßnahme nebst Kuren besteht für Verscherungsnehmer in der Privaten Krankenversicherung Lexikon kein Leistungsanspruch.

Ergänzungsversicherung
Die Ergänzungsversicherung ermöglicht eine Lücke der gesetzlichen Regelversorgung im ambulanten, zahnärztlichen sowie stationären Bereich zu schließen.

Ersatzkassen
Ersatzkassen sind Bestandteil der Krankenkassen. Sie gehören ebenso wie die Ortskrankenkassen und Betriebskrankenkassen zu den wichtigsten Trägern der Gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon.

Erstbetrag
Mit Erstbetrag wird der zeitlich erste Versicherungsbeitrag (§ 38 WG), ein Beitrag für das erste Versicherungsjahr, bei Ratenvereinbarung die erste Beitragsrate, bezeichnet.

Erwerbsunfähigkeit
Als erwerbsunfähig gilt ein Mensch sobald er einen krankheits- oder behinderungsbedingten physischen Zustand erlitten hat. Somit ist er nicht mehr fähig seinen Lebensunterhalt mit Ausübung einer beruflichen Tätigkeit zu verdienen.

Erziehungsgeld
Privat versicherte Mütter und Väter, welche ihr Neugeborenes zu Hause betreuen, haben Anspruch auf Erziehungsgeld.

Fallpauschale
Die Fallpauschale ist für die Honorierung vertragsärztlicher Leistungen notwendig. Die Fallpauschale ist eine Vergütung pro Behandlungsfall und vergütet alle ärztlichen Leistungen.

Familienversicherung
Die Familienversicherung beinhaltet eine beitragsfreie Mitversicherung von Familienmitgliedern, wie Kindern und Ehegatten, in der gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon.

Freie Arztwahl
Sowohl in der Privaten Krankenversicherung Lexikon als auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon besteht freie Arztwahl.

Freigabe
Mit Freigabe bezeichnet man, wenn der erste Versicherungsgeber beim zweiten eine Freigabe eines gleichwertigen Vertrages bewirkt.

Gehaltsfortzahlung
Arbeiter und Angestellte erhalten in den ersten 6 Wochen während der Arbeitsunfähigkeit vom Arbeitgeber je nach Tarif eine 80 oder 100%ige Gehaltsfortzahlung.

Gemischte Krankenhäuser
Mit gemischten Krankenanstalten bezeichnet man Krankenhäuser, welche die medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlungen, Kuren

Geringfügige Beschäftigung (400 Euro- Mini-Job)
Laut § 8 SGB V sind geringfügige Beschäftigungen versicherungsfrei. Diese geringfügigen Beschäftigungen werden noch einmal unterteilt in geringfügig entlohnte Beschäftigung und geringfügig kurzfristig Beschäftigte.

Gesellschafter - Geschäftsführer
Als Unternehmen werden persönlich haftende Gesellschafter von Personengesellschaften wie die der offenen Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften oder auch Gesellschaften des bürgerlichen Rechts geführt.

Gruppenversicherung
Eine Gruppenversicherung kann abgeschlossen werden, wenn viele versicherte Personen zum Versicherungsunternehmen eine bestimmte Beziehung haben. Dies ist allerdings nur möglich wenn der Arbeitgeber einen Vertrag mit dem entsprechenden Anbieter geschlossen hat.

Haushaltshilfe
In der Gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon erhalten Versicherte eine zeitlich begrenzte Haushaltshilfe.

Heilfürsorge
Heilfürsorge ist eine Krankenversicherung Lexikon, die zu 100 Prozent der Fürsorgepflicht des Staates ist. Anspruch hierauf haben Polizeivollzugsbeamte des Bundesgrenzschutzes, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit und Wehrpflichtige.

Höchstaufnahmealter
Das Höchstaufnahmealter ist in der Privaten Krankenversicherung Lexikon je nach Gesellschaft und Tarif unterschiedlich.

Inlays
Unter Inlays versteht man hochwertige Einlagefüllungen aus Gold oder Keramik. Diese Inlays fordern ein Höchstmaß sowohl an Präzision, zahntechnischer Fertigkeiten als auch an zahnärztlichem Können.

Kassenärztliche Vereinigung
Die Kassenärztliche Vereinigung sind Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie Mitglieder der kassenärztlichen Vereinigung. Für den Bereich eines jeden Landes, haben sich alle beteiligten Ärzte, zu einer kassenärztlichen Vereinigung zusammengeschlossen.

Krankengeld
In Deutschland ist das Krankengeld eine gesetzlich vorgeschriebene Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon.

Krankheitskostenvollversicherung
Die Krankheitskostenvollversicherung umfasst den gesamten Versicherungsschutz, dazu gehören sowohl ambulante, stationäre als auch zahnärztliche Heilbehandlungen. Weiterhin beinhaltet sie eine Krankentagegeld- und Krankenhaustagegeldversicherung.

Kündigung durch den Versicherungsnehmer
Zum Ablauf eines Versicherungsjahres kann der Versicherungsnehmer den Vertrag kündigen, frühestens jedoch zum Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer mit einer Frist von 3 Monaten.

Kuren GKV
Die Gesetzliche Krankenversicherung Lexikon übernimmt die Kurkosten unbegrenzt, sobald eine Überweisung ausgestellt wird. Der Medizinische Dienst prüft die Notwendigkeit für eine solche Behandlung.

Kölner Systematik
Durch Vorerkrankungen des Versicherungsnehmers kann das Kostenrisiko erhöht werden. Mit der Kölner Systematik wird ein Krankheitsartenverzeichnis bezeichnet, hier werden einzelne Krankheitsarten nach der durchschnittlichen Kostenerheblichkeit klassifiziert.

Laufzeit von Verträgen
Die Laufzeit von Verträgen bezeichnet die Zeitspanne in welcher ein Versicherungsvertrag gültig ist. Die Laufzeit soll den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.

Leistungen Krankentagegeld bei Mutterschaft
Hiermit bezeichnet man verschieden ärztliche Maßnahmen während einer Schwangerschaft.

Materieller Versicherungsbeginn
Mit dem materiellen Versicherungsbeginn beginnt die Leistungspflicht eines Versicherungsgebers. Ist es notwendig das Wartefristen eingehalten werden müssen, so beginnt die Leistungspflicht mit deren Ablauf.

Mutterschaftsurlaub
Der Mutterschaftsurlaub löste im Jahr 1986, als das Bundeserziehungsgesetz in Kraft trat, den Erziehungsurlaub ab. Im Jahr 1992 wurde dieser dann auf 3 Jahre verlängert. Seit 2001 gibt es die Elternzeit.

Nettoverzinsung
Nettoverzinsung bezeichnen die Erträge, welche ein Unternehmen aus Kapitalanlagen der Versicherten erzielt. Diese Nettoverzinsungen sind eine wichtige Kerngröße für langfristige Beitragsstabilitäten.

Ombudsmann
Den Ombudsmann gibt es seit Oktober 2001 in der Versicherungswirtschaft. Die Aufgabe eines Ombudsmannes besteht in der Schlichtung von Streitfällen zwischen dem Versicherungsnehmer und dem Versicherungsgeber. Dadurch können gerichtliche Wege vermieden werden.

Ortskrankenkassen (AOK)
Neben den Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen, der Seekrankenkasse sowie Landwirtschaftliche Krankenkasse haben auch die AOK`s als Träger der gesetzlichen Krankenkasse die Stellung einer Primärkasse. In der letzten Zeit haben in vielen Bundesländern die AOK´s von der Möglichkeit der Vereinigung nach § 145 SGB V Gebrauch gemacht.

Pflegepflichtversicherung
Die Pflegepflichtversicherung wurde seit 1995 als 5. Säule der Sozialversicherung geschaffen. Mit dieser Maßnahme soll eine Absicherung der gesamten Bevölkerung gegen finanzielle Folgen der Pflegebedürftigkeit geschaffen werden.

Police
Mit Police wird ein Versicherungsschein bezeichnet. Diese zählt als Beweisurkunde zum Vertrag, der zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsgeber abgeschlossen wird. Grundsätzlich regelt dieser die Verpflichtungen aller Beteiligten.

Rentner
Mit Eintritt in den Ruhestand werden Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse, Mitglieder der Krankenversicherung Lexikon für Rentner (KVDR). Es jedoch möglich sich von der KVDR befreien zu lassen, um freiwilliges Mitglied der Gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon zu werden.

Restkreditversicherung
Die Restkreditversicherung entspricht einer Restschuldversicherung und ist eine Absicherung für Kredit- und Abzahlungsgeschäfte. Zur Auswahl stehen verschiedene Versicherungstarife, welche die Begleichung der och ausstehenden Schulden bei Tod, Unfall oder Krankheit des Kreditnehmers gewährleisten.

Rehabilitation
Für Rehabilitationsmaßnahmen sind grundsätzlich die Rentenversicherungsträger zuständig, da die für die Wiederherstellung des körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands dienen.

Rooming In
Viele Krankenhäuser bieten bei stationärer Behandlung von Kindern den Eltern die Möglichkeit ein zusätzliches Krankenhausbett zur Verfügung zu stellen, somit ist ein ständiger Kontakt mit dem Kind möglich. Darüber wird dann eine Rechnung erstellt.

Rückversicherung
Die Rückversicherung ist eine Versicherung der Versicherer. Mit einer solchen Versicherung überträgt der Erstversicherer einen vertraglich festgelegten Teil seines aus jedem Versicherungsverhältnis zu übernehmenden Risikos an einen anderen Versicherer (Rückversicherer) und zahlt Beiträge dafür.

Sammelinkassoverträge
Sammelinkassoverträge bestehen wenn, der Arbeitgeber die Beiträge der Mitarbeiter einzieht, die bei ein und demselben Unternehmen versichert sind, und diese geschlossen abführt.
Für solche Sammelinkassoverträge müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Arbeitgeber muss Vertragspartner sein
- in der Firma müssen mindestens 50 Verträge vorliegen
- jede einzelne Person ist Versicherungsnehmer
- Gesamtbeitrag wird vom Unternehmen in einer Summe überwiesen oder auf Abruf bereitgestellt

Sonderentgelt
Das Sonderentgelt ist eine spezielle Form des Entgeltes der Bundespflegesatzverordnung (BPflVO), damit werden einzelne und abgrenzbare stationäre Behandlungen pauschal vergütet.

Sterbegeld
An den Hinterbliebenen eines gesetzlich Versicherten, welcher die Bestattungskosten trug, wurde bis 2003 von den Gesetzlichen Krankenversicherungen ein Sterbegeld gezahlt. Die jeweilige Höhe war unterschiedlich und richtete sich danach, ob der Verstorbene selbst Mitglied der GKV war oder ob es sich beim Verstorbenen um ein Mitglied der Familienversicherung handelte.

Studenten
Für Studenten, welche an staatlich anerkannten Hochschulen eingetragen sind besteht Versicherungspflicht. Diese Versicherungspflicht besteht bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters, längstens jedoch aber nur bis zum 30. Lebensjahr.

Summenversicherung
Dem Prinzip der abstrakten Bedarfsdeckung folgt die Summenversicherung. Der Versicherungsgeber erbringt ganz unabhängig von Entstehung oder Umfang des Schadens die vereinbarte festgeschriebene Leistung, wenn ein Versicherungsfall eintritt.

Tagegeld
Tritt krankheits- oder unfallbedingt ein Verdienstausfall ein, so wird dieser mit einem Tagegeld bzw. einen Krankentagegeld abgesichert. Die Krankentagegeldversicherung ist eine Verdienstausfallversicherung. In der Privaten Krankenversicherung Lexikon können Arbeitnehmer eine Verdienstausfallversicherung bis zu 100% des Nettoeinkommens für die Zeit nach Ende der Gehaltsfortzahlung versichern

Tod des Versicherungsnehmers
Das Versicherungsverhältnis endet mit dem Tod des Versicherungsnehmers. Die versicherten Personen haben unter Benennung des künftigen Versicherungsnehmers das Recht das Versicherungsverhältnis fortzusetzen.

Überführung bei Tod
Verstirbt ein Versicherungsnehmer im Ausland so werden von allen Auslandsreise- krankenversicherungen die Überführungskosten nach Deutschland übernommen. Einige werden diese Leistung in der privaten Vollkostenversicherung im Rahmen des Stationärtarifes erstattet bekommen.

Versicherungsmedizinische Risikoprüfung
Da in der Privaten Krankenversicherung Lexikon der Versicherungsbeitrag risikogerecht kalkuliert wird, wird jeder Antrag geprüft. Ob ein normales oder aber ein erhöhtes Risiko versichert werden muss.

Versicherungssteuer
Das Versicherungssteuergesetz ist die Rechtsgrundlage für die Versicherungssteuer. Versicherungsverträge, welche zur Privaten Vorsorge dienen, unterliegen nicht der Besteuerung.

Vorvertragliche Anzeigepflicht
Um einen individuellen Versicherungsschutz zu gewährleisten, muss der Versicherungsgeber das Krankheitsrisiko der zu versicherten Person genau kennen. Aus diesem Grund wurde eine vorvertragliche Anzeigepflicht gesetzlich geregelt. Die vorvertragliche Anzeigepflicht endet erst bei Vertragsabschluss.

Wahlleistungen
Mit Wahlleistungen werden Leistungen bezeichnet, welche über den Krankenhausleistungen liegen. Hier unterscheidet man zwischen ärztlichen und nicht ärztlichen Wahlleistungen.

Wechsel von GKV zur PKV
Sobald die Voraussetzungen für eine Pflichtversicherung nicht mehr vorliegen, so endet die Versicherung laut § 5 SGB V mit Ablauf des Kalenderjahres. Hier muss das Mitglied über die Austrittsmöglichkeiten informiert werden.
Erklärt das Mitglied innerhalb von 2 Wochen den Austritt, so endet auch die Mitgliedschaft.

Wehrpflichtige und Zivildienstleistende
Für diese Personengruppe besteht Anspruch auf freie Heilfürsorge durch den Bund. Weiterhin werden Aufwendungen während dieser Zeit für Anwartschaftsversicherungen ersetzt. Sämtliche Beiträge zur PKV für unterhaltsberechtigte Familienangehörige werden übernommen.

Zahlungsverzug
Am Ersten eines Monats wird in der Privaten Krankenversicherung Lexikon jeweils die Beitragszahlung fällig. Wird diese nicht rechtzeitig gezahlt, so wird ein Mahnverfahren nach § 39 des VVG eingeleitet. Zahlt der Versicherungsnehmer nicht innerhalb von zwei Wochen, so erlischt sein Versicherungsschutz automatisch für eintretende Versicherungsfälle.

Zusatzversicherung
Durch eine Zusatzversicherung kann der Versicherungsschutz der Gesetzlichen Krankenversicherung Lexikon ergänzt werden. Diese Versicherung ist eine freiwillige Versicherung.

Zwei- oder Einbettzimmer im Krankenhaus
Krankenhäuser bieten zwei unterschiedliche Wahlleistungen an. Entweder die Unterkunft in einem Ein- oder in einem Zweibettzimmer mit der persönlichen Behandlung durch die leitenden Ärzte des Krankenhauses.

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