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Umweltfonds – wirklich sauberer?
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Umweltfonds – wirklich sauberer
Es gibt immer mehr Unternehmen, die mit Umwelt- oder Klimafonds werben. Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn diese speziellen Investmentfonds unterliegen keinen sonderlich strengen Auflagen. So definieren sie oft erneuerbare Energien auf ihre eigene Art und Weise und enthalten Unternehmen, die mit Atomkraft zu tun haben. Ein Beispiel ist der HSBC GIF Climate Change Fonds, dessen letzter Halbjahresbericht deutlich macht, dass er einen gut zweiprozentigen Anteil an Tepco hat, dem Konzern, der mit dem Unglück in Fukushima in Verbindung gebracht wird. Die Stiftung Warentest hat erst kürzlich sieben aktiv gemanagte Investmentfonds untersucht und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass vier der geprüften Fonds keine ausdrücklichen Ausschlusskriterien zur Kernenergie vorweisen. Wie wahrscheinlich ist es also, dass ein vom Anleger gewählter Fonds wirklich ökologisch, ethisch und sozial korrekt investiert? Eine Lösung für all diejenigen, die darauf Wert legen, ist die Geldanlage in Form eines Nachhaltigkeitsfonds. Diese Fonds enthalten zum Teil Solar- und Windkraftaktien, wie beispielsweise der Green Effects NAI Wertefonds, und schnitten in der Bewertung besser ab als andere Investmentfonds. Neue-Energien-Fonds teilen sich in zwei Gruppen auf. Zum einen in gemanagte Fonds, die in den letzten Jahren sehr gut liefen und eine stabilere Wertentwicklung bieten können. Zum anderen in Fonds, die einem Index folgen. Diese liefen nicht so gut wie aktiv gemanagte Fonds, sind jedoch kostengünstiger und bieten einen guten Querschnitt durch die Neue-Energie-Branche.




