Tradingstrategien - es gibt kein Allerweltsrezept

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Traden, gleich mit was, war noch nie so beliebt wie heute. Anleger handeln mit Aktien Lexikon, Devisen Lexikon, CFDs und binären Optionen. Die Onlinebroker haben im Bereich alternativer Anlagemöglichkeiten einen unglaublichen Boom ausgelöst, der auch offensichtlich kein Ende kennt. Um die Brokerszene herum hat sich eine Sekundärwelt aus speziellen Portalen gebildet. Hier werden auf Fachportalen die Broker Lexikon vorgestellt und Tipps für den Handel gegeben. In Foren diskutieren Trader über die Chancen oder Chancenlosigkeit der möglichen Basiswerte und tauschen sich in Bezug auf Handelsstrategien aus. Wer schon länger im Geschäft ist, hat vorhandene Strategien für sich selbst verfeinert und auf seine Bedürfnisse angepasst. Einsteiger profitieren über Plattformen für soziales Trading von den Erfahrungen der Profis. Unter dem Strich gilt es, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Strategie zu wählen. Dabei kann nicht von allgemeingültigen Aussagen gesprochen werden. Jede Form des Tradens hat ihre eigenen Gegebenheiten. Der ultrakurze 60-Sekundenhandel bei binären Optionen stellt andere Anforderungen, als das klassische Handeln mit Aktien Lexikon mit einem längeren Haltehorizont.



Einfach nur Traden hat Glücksspielcharakter

Wer in Bezug auf den Handel völlig unbelastet von jeglicher Strategiekenntnis die ersten Schritte auf dem Börsenparkett Lexikon geht, könnte auch Lotto spielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er langfristig erfolgreich tradet, läuft gegen null. Bereits für die ersten Trades muss ein Grundwissen vorhanden sein, um auch Gewinne zu realisieren. Dabei sollten Einsteiger aber zwischen den »Geheimtipps« selbst ernannter Börsengurus weiten Abstand halten und sich nur an denjenigen orientieren, die nachgewiesenermaßen durch zutreffende Analysen und eigene Erfolge ihre Kenntnisse nachweisen können. Dies ist nicht weiter schwer. Christian Lukas beispielsweise hat sich in den vergangenen Jahren durch nachgewiesene Erfolge seiner Strategie als Fachmann profilieren können. Seine Aussage, dass eine Strategie sowohl richtig schlecht sein kann, an anderen Tagen wieder zu enormen Erfolgen führt, ist logisch. Märkte ändern sich. Wenn nicht stündlich, geschieht der Wechsel doch in bestimmten Zyklen, abhängig vom jeweiligen Handelsgut. Dieser Wechsel fordert vom Anleger, dass er über mehrere Strategien im Hinterkopf verfügt, um sofort entsprechend handeln zu können.

Den Einstieg bieten Fachportale

Auch wenn Trader eigene Handelsstrategien entwickeln, bedarf es zunächst eines Grundstocks an Kenntnissen. Dafür stehen ausreichend Informationen im Internet bereit. Den einfachsten Einstieg bietet zweifellos die Trendfolgestrategie, die allerdings kaum im oben erwähnten 60-Sekundenhandel Anwendung finden dürfte. Ein Trend bedeutet eine längerfristige Kursentwicklung, die auch von kurzfristigen Ausschlägen in die entgegengesetzte Richtung geprägt ist. Für Anfänger ist sie bei eindeutiger Marktsituation der ideale Einstieg, um sich mit den Kursbewegungen vertraut zu machen, und als ersten Schritt zu lernen, wann ein Trend letztendlich wieder umkippt.


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Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 20.08.2017




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