Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

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Einer statistischen Auswertung der Deutschen Aktuarvereinigung zufolge werden 43% aller heute 20-jährigen Männer, vor Erreichen des 65. Lebensjahres, berufsunfähig sein. Bei Frauen im Alter von heute 20 Jahren wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 38% gerechnet. Diese Zahlen zeigen, dass es dringend notwendig ist, entsprechende Vorsorge zu treffen. Denn bislang sorgen noch nicht alle Verbraucher in ausreichendem Umfang für eine mögliche Berufsunfähigkeit vor. Dies jedenfalls kann einer Statistik der Axel Springer AG entnommen werden. Laut dieser verfügen gerade einmal 19% von mehr als 31.000 Befragten über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Ein erschreckendes Ergebnis, wenn man bedenkt, welche Folgen eine Berufsunfähigkeit mit sich bringen kann.


Wer zahlt den Lebensunterhalt im Falle einer Berufsunfähigkeit?

Schon im Jahr 2009 wurde eine Forsa Studie zum Thema Lebensunterhalt bei Berufsunfähigkeit gestartet. An dieser nahmen insgesamt 1.000 Befragte teil. Von diesen 1.000 Befragten sind ganze 52% der Meinung, dass der Lebensunterhalt im Falle einer Berufsunfähigkeit durch den Staat abgedeckt wird. Doch in Wahrheit reicht die Leistung aus der gesetzlichen Kasse bei Weitem nicht aus, um den Lebensunterhalt und alle laufenden Kosten tatsächlich zu decken. Darüber hinaus wird eine volle Erwerbsminderungsrente, welche im Falle von einer Berufsunfähigkeit gezahlt wird, ausschließlich dann bewilligt, wenn der Betroffene keinen Beruf mehr ausüben kann. Sollte der Betroffene hingegen dazu in der Lage sein, irgendeinen Beruf, unabhängig davon ob gelernt oder nicht, auszuüben, wird die Erwerbsminderungsrente zumeist nicht bewilligt. Ferner darf die Berufsfähigkeit auch nicht durch Rehabilitationsmaßnahmen wieder hergestellt werden, damit eine Berufsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Versicherung gezahlt wird.

Alternative private Berufsunfähigkeitsversicherung

Die gesetzliche Versicherung bietet also bei Weitem nicht ausreichend Schutz, um als Verbraucher bei einer tatsächlich eintretenden Berufsunfähigkeit ausreichend abgesichert zu sein. Jedoch kann eine private Berufsunfähigkeitsversicherung entsprechenden Rückhalt bieten. So werden aus der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung auch RentenLexikon gezahlt, wenn andere Berufsausübungen, nicht jedoch der gelernte Beruf oder der zuletzt ausgeübte Beruf, möglich wären. Ferner kann der Versicherungsnehmer bei Versicherungsabschluss selber entscheiden, wie hoch seine Berufsunfähigkeitsrente im Fall der Fälle ausfallen soll. Diese Entscheidung wirkt sich jedoch entsprechend auf die zu zahlenden Versicherungsprämien aus, kann jedoch sehr entscheidend sein, wenn es darum geht, später alle laufenden Kosten zu decken.

Fazit

An dieser Stelle kann also festgehalten werden, dass der gesetzliche Schutz in Form der Erwerbsminderungsrente keine ausreichende Sicherheit bei einer eintretenden Berufsunfähigkeit bietet. Anstelle dessen sollte eine private Berufsunfähigkeitsversicherung als Alternative abgeschlossen werden. Diese sorgt für ausreichend Sicherheit, Rückhalt, Flexibilität und für die Deckung sämtlicher, notwendiger Kosten.

Themenkomplex Berufsunfähigkeitsversicherung

Dieser Artikel wurde von Monique Röbbeling für ChartTec.de erstellt.
Letzte Überarbeitung der Seite: 21.08.2017


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