Aktienhandel ohne Analyse ein Gluecksspiel

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Es gibt verschiedene Grundlagen, eine Aktie zu erwerben. Die eine, und wohl die gefährlichste, ist der Geheimtipp des Nachbarn oder Kollegen. Kein erfolgreicher Investor kauft auf Zuruf ein Wertpapier Lexikon, unabhängig davon, welche Anlagemotivation er hat.
Der andere, und erfolgversprechendere Ansatz basiert darauf, sowohl das Unternehmen als auch die gesamte Branche gründlich zu analysieren und darauf aufbauend die Kaufentscheidung zu treffen.



Die Motivation entscheidet über die Analyseergebnisse

Es gibt Anleger, die aus rein spekulativen Momenten heraus eine Aktie erwerben. Ziel ist der kurzfristige Gewinn. In diesem Fall bilden andere Faktoren die Grundlage für die Kaufentscheidung als bei einem Investor, der auf einen langfristigen stabilen Dividendenertrag abzielt. Gerade in diesem Fall spielt die langfristige Positionierung des Unternehmens innerhalb der gesamten Branche eine deutlich wichtigere Rolle, als eine Kursveränderung aufgrund einer ad hoc Meldung. So unterschiedlich die Interessen der Anleger sind, so unterschiedlich fallen in diesem Zusammenhang auch die Analysemethoden aus. Während sich spekulative Anleger mehr mit Charts, Trends, Unterstützungslinien und Barrieren beschäftigen, interessieren den langfristigen Investor mehr die Bilanzen und Investitionen, Cashflow Lexikon und ähnliche Kriterien. Eine Analyse der Daten ist aber in beiden Fällen zwingend. Das schönste langfristig ausgelegte Geschäftsmodell nutzt wenig, wenn sich herausstellt, dass ein Mitbewerber ein Produkt patentieren ließ, welches ihm ein Alleinstellungsmerkmal bescheren wird. Der kurzfristige Investor wird auch auf diese Faktoren schielen, aber eher kurzfristige Unternehmensentscheidungen in seiner Anlagestrategie berücksichtigen.

Gute Banken bieten beiden Investorengruppen die notwendigen Informationen

Voraussetzungen für den Aktienhandel ist natürlich ein Aktiendepot Lexikon. Bei der Auswahl spielen neben der Kostenseite auch die Informationen eine Rolle, welche die Bank ihren Kunden zur Verfügung stellt. Neben den üblichen Analysetools, Charts und Grafiken zu den einzelnen Aktien Lexikon, kommt den Analystenkommentaren eine besondere Bedeutung zu. Diese bieten auch einen langfristigen Ausblick auf die Unternehmensstrategie, die Kauf- oder Verkaufsempfehlungen sind zwar kurzfristig angesiedelt, die Kursziele bewegen sich jedoch im mittelfristigen Bereich. Auf der Suche nach einer geeigneten Depotbank empfiehlt sich ein Depotvergleich Lexikon, beispielsweise auf http://www.aktiendepot.net/. Fachportale zeigen die Stärken und Schwächen der Anbieter auf und erleichtern damit eindeutig die Auswahl. Im Grunde beginnt der erfolgreiche Aktienhandel nicht erst mit der Analyse der einzelnen Titel, sondern bereits mit der Analyse der künftigen Depotbank. Für den Daytrader, der aus einem rein spekulativen Handelsmoment aktiv wird, ist der Zugang zu Echtzeitkursen deutlich wichtiger als für den langfristig orientierten Anleger. Für diesen stehen eher die Depotgebühren im Vordergrund, da seine Handelsfrequenz in der Regel deutlich unter der des kurzfristig ausgerichteten Anlegers liegt. Für ihn sind möglichst günstige Orderkosten und zeitnahe Unternehmensinformationen entscheidender.


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Älteste bekannte Version der Seite: 19.06.2012
Letzte Überarbeitung der Seite: 04.09.2017




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