Sah es vor zwei Wochen noch so aus, als wuerde die Aktie von United Internet durch den Widerstand bei rund 15,00 Euro brechen, konnten die Baeren in der vergangenen Woche den Kurs wieder unter die 15,00-Euro-Marke druecken und den Kurs auf aktuell 14,19 Euro nach unten ziehen. Ob der Ausbruch damit ad acta gelegt werden muss ist noch offen. Betrachtet man den Kursanstieg, der im August 2011 begann und den Kurs von 10,58 Euro auf 15,33 Euro brachte, koennte die aktuelle Abwaertsbewegung auch als zu vernachlaessigendes pull-back auf dem Weg nach oben betrachtet werden. Ein Schlusskurs ueber 15,50 Euro waere jedenfalls ein klares Kaufsignal in Richtung 17,50 Euro und hoeher.
Die Aktie von Nuance konnte sich zwischen August 2011 und Februar 2012 im Preis verdoppeln, bei US$ 31,50 setzte dann jedoch eine Korrektur ein, die die Aktie aktuell wieder in Richtung 61,8% Retracement nach unten bringt. Diese deutliche Korrektur stellt dennoch nur ein “pull-back” an die Widerstandslinie von Mai bis Juli 2011 dar. Es waere also durchaus moeglich, dass sich die Aktie bald wieder fangen kann. Aber: fuer ein neues Kaufsignal wird ein Stand ueber US$ 25,50 benoetigt, d.h. es gibt aktuell keinen akuten Handlungsbedarf, weder auf der Long- noch auf der Short-Seite.
Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert und plant derzeit auch kein Engagement.
Nach meiner letzten Analyse im Januar stieg Aixtron auf zunaechst 12,50 Euro an und damit waere das in der Analyse genannte Stop-Buy auch ausgeloest worden. Es folgte ein Anstieg bis knapp ueber 14,00 Euro, bevor die allgemeine Marktschwaeche auch die Aixtron-Aktie erreichte und eine Korrektur einsetzte. Das in der Analyse genannte Stop-Loss-Limit wurde bisher aber nicht erreicht. Ich denke, dass die Chancen auf einen Bruch der 15-Euro-Linie vorhanden sind, wer aktuell noch nicht engagiert ist, koennte vielleicht knapp ueber dieser Linie ein Stop-Buy setzen. Ich halte die 18,- Euro weiterhin fuer gut moeglich, ich bin selbst aktuell aber nicht engagiert.
Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert und plant auch aktuell kein Engagement.
Nach der Eurokrise im vergangenen Jahr schienen sich die europäischen Staaten gerade wieder erholt zu haben. Zumindest liefen die ersten drei Monate des neuen Jahres gar nicht so schlecht, sogar für die Sorgenkinder Griechenland, Italien und Spanien. Doch die Europäer haben sich scheinbar zu früh gefreut, denn erneut droht an den Finanzmärkten eine Eskalation der Krise.
Zu erkennen ist eine erneute Panik vor allem daran, wie schnell der jüngste Renditeanstieg stattgefunden hat, sagen Ökonomen. Anfang dieser Woche stiegen die Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen aus Spanien zum ersten Mal in diesem Jahr über die kritische Marke von sechs Prozent. Das ist ein Anstieg um 13 Basispunkte. Experten gehen davon aus, dass die Spanier ohne Hilfe von außen nicht aus dem finanziellen Debakel herauskommen werden.
Zu Beginn des vergangenen Jahres hatte bereits Jürg Zeltner, CEO beim Wealth Management der UBS, vorausgesagt, dass 2011 nicht einfach werde würde: „Weltweit werden 2011 Regierungen und Zentralbanken weit reichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Die werden auch für andere Länder zu spüren sein. Und daraus können internationale Währungs- und Handelskonflikte entstehen.“ Steht dem Jahr 2012 nun vielleicht das gleiche Schicksal bevor? Das hohe Staatsdefizit Spaniens und sein angeschlagener Bankensektor sind nicht zu verleugnen, dennoch will das südeuropäische Land auf Hilfe aus dem Ausland verzichten. Und sie sind mit dieser Meinung nicht allein, denn sogar die EU hält Spanien nicht für unterstützungswürdig.
Die EZB denkt jedoch über ein erneutes Anleihekaufprogramm nach, um so das Land im Süden der Eurozone zu unterstützen. Erst kürzlich war ein Rettungsschirm mit einem Umfang von 800 Milliarden Euro aufgespannt worden, ob Spanien davon profitiert, wird sich noch zeigen. Investoren reagierten jedenfalls misstrauisch auf die jüngsten Begebenheiten und zogen sich vom Kauf der zehnjährigen Staatsanleihen zurück. Doch obwohl die Rendite gerade auf ihren höchsten Stand seit dem vergangenen Dezember geklettert ist, will Spanien Ende der Woche weitere zwei- und zehnjährige Staatsanleihen ausgeben, um mit dieser Emission das Vertrauen der Investoren in das Land zu testen. Nicht nur in Europa sondern weltweit wird deshalb das Augenmerk der Märkte auf die Eurozone gerichtet sein. Von allen Seiten hofft man, dass sich die Krise nicht weiter fortsetzen wird.
Die Aktienkurs der Bank of Amerika konnte sich zwischen Dezember 2011 und Maerz 2012 verdoppeln und damit die Haelfte des Verlustes, den die Aktie seit April 2011 erlitten hatte, aufholen. Am 50,0% Retracement meldeten sich die Baeren aber zurueck und die Aktie laeuft gerade von US$ 10,00 auf US$ 8,50 zurueck. Auch wenn der juengste Aufwaertstrend seit Dezember 2011 derzeit noch intakt ist, und aus der Abwaertskorrektur wahrscheinlich eine bull-flag wird, halte ich einen Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt fuer zu gefaehrlich. Meiner Meinung nach muss man die (eventuelle) Bestaetigung der bull-flag abwarten und dann bei Kursen ueber US$ 10,00 einsteigen. In diesem Falle waere die Aktie wohl in der Lage, von ca. US$ 10,25 auf US$ 14,50 anzusteigen.
Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert und plant aktuell auch kein Engagement.
Weiterhin ganz schwach praesentiert sich die Aktie der France Telecom! Lagen die Kurse im April 2011 noch bei rund 16,00 Euro, stehen aktuell Kurse nur ganz knapp ueber 10,00 Euro an der Tafel. Da die Unterstuetzung bei rund 11,00 Euro vor zwei Wochen durchbrochen wurde, gehe ich aktuell davon aus, dass wir bald Kurse um die 9,50 Euro und tiefer sehen werden. Auch ein vorherigen Anstieg bis an die 11,00 Euro waere nicht mehr als ein pull-back an die vorherige Unterstuetzung von Mitte September 2011. Ich erwarte aktuell also keine Bodenbildung sondern schwaechere Kurse.
Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert und plant auch aktuell kein Engagement.
Noch hat die Aktie der Commerzbank meinen Signalkurs bei 2,25 Euro nicht erreicht, statt dessen laeuft der Kurs wieder etwas nach unten. Werden wir jetzt zunaechst die 1,50 Euro sehen? Wenn dem so waere wuerde sich diese Unterstuetzung vom September 2011 als zweite Schulter einer inversen Schulter- Kopf- Schulter- Formation anbieten. Wie dem auch sei: unter 2,25 Euro gibt es auch weiterhin keinen Handlungsbedarf! Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert, plant aber gegebenenfalls ein Engagement.
Nach meiner Analyse im Januar wurde die Signallinie bei 45,25 Euro durchbrochen und mein Zielkurs bei 50,- Euro nicht nur erreicht sondern mit 54,86 Euro sogar deutlich ueberschritten. Seit Mitte Maerz laeuft nun ein “pull-back” in Richtung 23,6% Retracement. Dieses Niveau duerften wir erreichen und vielleicht sogar unterschreiten. Aktuell wuerde ich keine neue Long-Position eingehen, hierfuer ist das Risiko meiner Meinung nach derzeit noch etwas zu hoch. Sollten wir jedoch einen Schlusskurs ueber 54,- Euro sehen, duerfte die Abwaertsbewegung als Korrektur bestaetigt sein und die dann bestaetigte “bull-flag” duerfte auch den Bruch des Widerstands bei 55,- Euro nach sich ziehen.
Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert, plant aber gegebenenfalls ein Engagement.
Um Portugals Wirtschaft ist es nicht gerade gut bestellt im Moment. Seit sieben Quartalen hat sich die Konjunktur nicht mehr erholt, für das laufende Quartal wird sogar ein Rückgang von drei Prozent erwartet. Experten sehen schon ein zweites Griechenland voraus, wenn es zum Thema Portugal und Finanzen kommt. Das neue Sorgenkind der Eurozone könnte die bisherigen Problemfälle Griechenland, Spanien und Italien locker ablösen. Schon zu Beginn des vergangenen Jahres hatte Jürg Zeltner Wealth Management CEO bei der UBS die folgende Prognose abgegeben: „Weltweit werden 2011 Regierungen und Zentralbanken weit reichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Die werden auch für andere Länder zu spüren sein. Und daraus können internationale Währungs- und Handelskonflikte entstehen.“
Dabei hat es bereits ein 78 Milliarden Euro schweres Rettungspaket von der Europäischen Zentralbank, dem Internationalen Währungsfonds und den EU Ländern gegeben, um das Land wieder auf die Beine zu bringen und vor eine Staatspleite zu retten. Seitdem sind die im Gegenzug geforderten Sparmaßnahmen und Strukturreformen zum größten Teil durch Premierminister Pedro Passos durchgesetzt worden. Es wird an allen Ecken und Enden gespart, an den Löhnen, dem Arbeitslosengeld und Zahlungen für Überstunden und Abfindungen. Selbst die Feiertage wurden teilweise abgeschafft. Aus Brüssel kommen deshalb Worte des Lobes, denn das Land verhalte sich im Gegensatz zu seinen anderen südeuropäischen Nachbarn absolut vorbildlich.
Dies sieht jedoch Mohamed El-Erian, Chef von Pimco, dem weltgrößten Anleiheinvestor, ganz anders. Er ist der Meinung, dass Portugal unvermeidbar zum neuen Griechenland werden wird. Bis in ein paar Jahren wird das aktuelle Rettungspaket noch reichen, danach werden die Portugiesen ein neues verlangen, da ist sich der Experte sicher. Nach dieser Aussage bemüht sich nun die EU darum, immer wieder zu betonen, dass es keine weiteren Hilfen für Portugal geben wird. Experten sind sich selbst uneinig, was für eine Zukunft dem Land finanziell blühen könnte. Die einen sagen, dass es Hoffnungen gibt, dass sich Portugal nach Aufbrauchen des Rettungspakets wieder selbst finanzieren kann, andere sagen, alle Szenarien seien denkbar und Pessimisten wie El-Erian gehen von einer definitiven Niederlage der Portugiesen aus.
Bei Singulus sehen wir im Augenblick eine Bewegung, die in den naechsten Wochen(!) noch sehr interessant werden koennte. Nach dem Kursrutsch von 4,78 Euro auf 1,88 Euro kann sich die Aktie gerade wieder fangen und ansatzweise einen Boden ausbilden. Ich habe den Eindruck, als entstuende gerade eine inverses Schulter- Kopf- Schulter mit den Schultern bei rund 2,20 Euro und jetzt fehlt “nur” noch die Bestaetigung durch einen Schlusskurs ueber 3,20 Euro. Aber, und das muss klar sein: dieser Kurs MUSS definitiv abgewartet werden! Aktuell ist Singulus also noch kein Kauf, aber ein Kurs ueber 3,20 Euro wuerde Platz schaffen bis 4,00 Euro und moeglicherweise sogar fast 5,00 Euro. Offenlegung gemaess §34b WpHG wegen moeglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert, plant aber gegebenenfalls ein Engagement.